Vorsitzender Matthias Sesselmann berichtete in der Hauptversammlung des VfR Katschenreuth vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte . Zudem habe man den Verlust aus dem Vorjahr durch einen strikten Sparkurs und das ehrenamtliches Engagement der aktuell 432 (plus drei) Mitglieder ausgleichen können.

Sesselmann erinnerte an die Vizemeisterschaft der ersten Mannschaft in der Bezirksliga Ost und den zweiten Platz im Kreispokal Bayreuth/Bamberg. Abteilungsleiter Martin Meisel lobte das hohe Engagement von Trainern und Aktiven und die klasse Kameradschaft. Es gebe beim VfR keine sportliche Trennung der drei Teams, sondern es gehe alles nur miteinander.

In der Pandemie habe Trainer Detlef Zenk kreative Lösungen gefunden, wie sich die Aktiven trotz Trainingsverbots im Team körperlich fit halten konnten. Bei einer vierwöchigen Laufchallenge hätten 68 Teilnehmer 5157 Kilometer zurückgelegt. Zudem sei ein digitales Trainingsprogramm organisiert worden, so Meisel.

Trotz fehlender Heimspiele und gesellschaftlicher Veranstaltungen konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Matthias Sesselmann sprach hier das hohe Spendenaufkommen und die Zurückstellung bei investiven Maßnahmen an, die in naher Zukunft notwendig würden.

Revisor Sven Schirmer berichtete von einer ordnungsgemäßen Buchführung.

Im Nachwuchsbereich können in der G-, F- und E -Jugend beim VfR und in der JFG Maintal/Friesenbachtal alle Altersklassen bedient werden.

„Der VfR ist der einzige Verein, der dies im Stadtgebiet gewährleisten kann“, so Christoph Kühn .

Dieses Alleinstellungsmerkmal sollte als Riesenchance begriffen und mit allen Mitteln gefördert werden, da die gute Jugendarbeit der Garant für den sportlichen Erfolg der Seniorenteams sei, erklärte Detlef Zenk, der sich bei allen Betreuern und Trainerkollegen bedankte.

Insbesondere Jugendleiter Fabian Weber dankte der Vorsitzende für seinen außerordentlichen Einsatz in der Jugendarbeit . Die E-Jugend erreichte die Meisterschaft.

Auf Vorschlag des Vorsitzenden stimmte die Mitgliederversammlung für eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, der ersten seit Januar 2002. Die gestiegenen Kosten aufgrund von Inflation und Energiepreissteigerungen könnten mit den derzeitigen Beiträgen und den Einnahmen aus gesellschaftlichen Veranstaltungen nicht mehr gegenfinanziert werden, hieß es zur Begründung.

Der Vereinsausschuss und ein Projektteam erarbeiten derzeit Machbarkeitsstudien für dringend notwendige Investitionen in eine Platzbewässerungsanlage, die Umrüstung auf klimafreundliches LED-Flutlicht und auch den lang gehegten Wunsch auf einen Kunstrasenplatz, der allen Mannschaften beste Trainings- und Wettkampfvoraussetzungen bieten würde.

Künftig zahlen ab dem kommenden Wirtschaftsjahr 2023 die bisher beitragsfreien Kinder erstmalig den Jugendbeitrag; dieser wird von 18 auf 36 Euro angehoben. Der Erwachsenenbeitrag steigt von 36 auf 50 Euro.

Der Vorsitzende wurde ermächtigt, mit dem Ausschuss einen ermäßigten Familienbeitrag auszuarbeiten. ua