Er ist zwar 2018 verstorben, aber nicht nur bei seinen Hinterbliebenen, sondern auch beim Motorsportclub Fränkische Schweiz ist er noch immer omnipräsent: Paul Bezold. Und deswegen firmiert die von ihm initiierte Oldtimerfahrt auch mit dem Zusatz: „In memoriam Paul Bezold.“

Deswegen steht auch die am 3. September stattfindende 14. Oldtimerfahrt in direktem Bezug zur Rallye-Legende. Bezolds Name und Bild zieren die Flyer, und die Organisatoren um Fahrtleiter Jochen Heinlein aus Neustadt bei Coburg haben ihn bei all ihren Tätigkeiten immer im Sinn.

Dreh- und Angelpunkt ist wie schon im Vorjahr das Veranstaltungsgelände des SC Markt Heiligenstadt, wo sich Start und Ziel befinden und wo das morgendliche Frühstück, das nachmittägliche Kaffeetrinken, das Abendessen und vor allem ab etwa 17 Uhr die Ehrung der Sieger stattfinden.

Start im Minutentakt

Bereits ab 7 Uhr öffnet die Dokumentenprüfung. Nach der Fahrerbesprechung um 9 Uhr beginnt die Oldtimerfahrt pünktlich um 9.31 Uhr mit einer Startprüfung auf dem historischen Marktplatz in Heiligenstadt. Die Teilnehmer nehmen von dort in Minutenabständen die gut 130 Kilometer lange Strecke durch die Landkreise Bamberg und Bayreuth unter die Räder. Die Mittagspause ist in Trockau vorgesehen.

Eingebettet sind die bei Oldtimer-Ausfahrten üblichen Prüfungen wie Halten vor einem Gatter, Seitenabstand oder Zwischenraumfahren. Bei der abendlichen Siegerehrung gibt es nicht nur für Auto- und Motorradfahrer Pokale und Sachpreise. Trophäen sind auch für die beste Mannschaft, die weiteste Anreise, die beste Dame, den jüngsten Teilnehmer und für das älteste Automobil oder Motorrad ausgelobt. Die Tour zählt zudem zum ADAC-Classic-Revivalpokal, zur Bezirksmeisterschaft des Bayerischen Motorsportverbands sowie zur Wertung des Vereins für Veteranenfahrzeuge. Zugelassen sind Autos und Motorräder bis Baujahr 1992 und Youngtimer-Fahrzeuge bis Baujahr 2002.

Wertvolle Exemplare dabei

Erwartet werden seltene und zum Teil auch überaus wertvolle Oldtimer wie der Mercedes-Benz 380 Kompressor von 1933 des Knetzgauers Rudolf Hörr, ein seltenes Borgward Isabella Coupe , ein Ford Model A sowie ein ebenfalls sehr seltenes Honda S 800 Cabriolet.

„Wir sind noch aufnahmefähig“, sagt Fahrtleiter Heinlein. Nennungen könnten kurzfristig heute noch abgegeben werden. Als besonderes Zuckerl gibt es nach der Siegerehrung eine Verlosung mit Preisen im Wert von fast 1000 Euro.

Weitere Informationen und alle Unterlagen finden Interessierte unter www.msc-fr-schweiz.de. gpp