Ein großer Aufwand war es nicht, den Grünzug der Stadt Kulmbach zwischen Stadthalle und Festplatz am Schwedensteg umzubenennen. Doch die Außenwirkung ist riesig. Sogar eine Abordnung aus Kulmbachs Partnerstadt Rust ist gekommen, um gemeinsam zu feiern.

Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) betonte, dass mit der Umbenennung der „Tag der Städtepartnerschaft“ zwischen Kulmbach und Rust gefeiert werden solle und freute sich, dass dazu Mitglieder des RC Pedale aus Rust nach Kulmbach gekommen sind. Die Umbenennung auf Antrag der WGK-Stadtratsfraktion war allerdings nur möglich, weil der Name Grünzug nicht offiziell eingetragen war. So musste keine formelle „Umwidmung“ erfolgen. Eine einfache Namensänderung genügt – zumal auch keine Adressen betroffen waren.

Als kleines Extra wurden am Anfang und an den Ausgängen der Grünzone Rankgitter mit Wein und dem Namenszug „Ruster Garten“ angebracht. Auch zwei Bänke und Fahrradständer wurden aufgestellt. Die Stadt Kulmbach spendierte ein Büffet mit Kulmbacher Bier und Ruster Wein sowie herzhaften Genüssen wie Würstchen und Zwiebelkuchen. Bürgermeister Ralf Hartnack (WGK) erinnerte an die Bedeutung der in den siebziger und achtziger Jahren, in Zeiten des Kalten Krieges, gegründeten Städtepartnerschaften. Hermann Müller führte die Ruster Gäste und die Kulmbacher durch die Grünzone und hatte allerlei spannende Geschichten zu erzählen.