Der Jugendmigrationsdienst (JMD) der Geschwister-Gummi-Stiftung , angesiedelt in der Nebenstelle der Jugendwerkstatt in der Negeleinstraße 11, hat in der Sitzung des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Kulmbach überzeugen können. Damit ist die Finanzierung des Projektes „JMD TV“ gesichert, und der Sozialpädagoge Andreas Beyerlein kann sich mit den Jugendlichen ans Werk machen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kulmbacher Geschwister-Gummi-Stiftung hervor.

Gemeinsam mit den jungen Geflüchteten sollen ab dem kommenden Jahr regelmäßig Kurzvideos erstellt werden, in denen über Dinge berichtet wird, die für die Jugendlichen selbst – aber auch für alteingesessene Kulmbacher – spannend, witzig und interessant sind. „Ziel ist es unter anderem auch, dass die jungen Menschen ein Verständnis für unsere Kultur und Lebensweise bekommen“, so Andreas Beyerlein.

Die Reflektion eigener Werte und Vorstellungen darf dabei nicht zu kurz kommen. Mit „JMD TV“ sollen die Jugendlichen ihren ganz eigenen Blick auf ihre neue Heimat bekommen – und Einheimische sind eingeladen, „ihr Kulmbach “ durch eine vielleicht etwas andere Brille zu betrachten. red