Das Theater im Gärtnerviertel (TiG) startet mit "Ab jetzt" von Alan Ayckbourn, eine Komödie und Farce zur Künstlichen Intelligenz (KI), in die neue Spielzeit 2020/2021. Was ist, wenn eine KI so gut arbeitet, dass wir die Welt, die wir dachten zu kennen, nicht mehr wiedererkennen? Mit einem Begleitprogramm wirft das TiG in Kooperation mit der Stadt Bamberg und der Universität einen Blick auf diese Frage: Am Sonntag, 4. Oktober, finden im Spielort im Ertl-Zentrum, 2. Stock (Emil-Kemmer-Straße 19) und im Bühnenbild der neuen TiG-Produktion eine Lesung und eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.

Um 17 Uhr findet die Lesung mit Volker Ringe, Schauspieler am Theater Hof, statt. Er liest aus dem Roman "Maschinen wie ich und Menschen wie ihr" von Ian McEwan. Darin geht es um den Lebenskünstler Charlie und die Studentin Miranda, die sich gerade in dem Augenblick verlieben, als Charlie seinen "Adam" geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden ... Die Lesung geht etwa bis 18 Uhr. Karten sind erhältlich im Geschäft Betten Friedrich, beim BVD sowie an der Abendkasse.

Um 19 Uhr geht es weiter mit der Podiumsdiskussion zum Thema KI. Geladen sind Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Erzbischof Ludwig Schick, der neue Uni-Präsident Prof. Kai Fischbach, Informatik-Professorin Ute Schmid, Mario Mages vom Digitalen Gründerzentrum, Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar und Nina Lorenz, Regisseurin und künstlerische Leiterin des TiG. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten unter kontakt@tig-bamberg.de. red