Der Ringer-Bundesligist SV Johannis Nürnberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich wie im Vorjahr den Titel des Bezirkspokalsiegers. Im Finale setzte sich der SV Johannis gegen den Stadtrivalen SC 04 Nürnberg mit 41:10 Punkten klar durch.
Im kleinen Finale duellierten sich die Landesligaringer des KSV Bamberg mit dem etablierten Bayernligisten SC Oberölsbach. Die KSVler mussten sich dabei letztlich ebenfalls deutlich mit 13:37 geschlagen geben. Dabei wehrte sich das überwiegend mit Nachwuchsathleten angetretene KSV-Team zwar recht wacker, konnte jedoch gegen die Überlegenheit des mit Routiniers gespickten Gegners am Ende erwartungsgemäß nicht bestehen.


Zwei Siege für Lukas Tomaszek

Aufseiten des KSV entschied lediglich Lukas Tomaszek (66 kg) in beiden Stilarten seine Duelle für sich. Neben einem überzeugenden technischen Überlegenheitssieg gegen M. Kölbl (4) gelang ihm auch noch ein verdienter Punktsieg gegen Daniel Sittel (2). Während Stoyko Rusev (61 kg) in seiner ungeliebten Stilart griechisch-römisch gegen Christian Gregor noch eine unglückliche Niederlage nach Punkte hinnehmen musste, ließ er diesem dann im freien Still mit einem 16:0-Überlegenheitssieg nicht den Hauch einer Chance (4).
Eine konzentrierte Leistung legte auch Darius Mayek (98 kg/gr.) gegen Andreas Diedrich an den Tag. Er bestimmte von Beginn an das Kampfgeschehen, so dass er mit einem klaren 6:0-Erfolg ebenfalls noch für seine Farben punktete (3).
"Insgesamt waren alle Kämpfe spannend, überaus fair und auch hart geführt", bilanzierte Bezirksvorsitzender Martin Ackermann, der in der Veranstaltung eine tolle Werbung für den Ringkampfsport sah und darüber hinaus dem SC 04 Nürnberg ein Lob für die tolle Ausrichtung des Finaltages zollte.