Mit einem Exemplar der Buch-Dokumentation "Lucas-Cranach-Portrait-Variationen" reisten Ingo Cesaro und seine Frau Gisela ins Museum Kunstpalast nach Düsseldorf. Denn dort fand die Vernissage der Ausstellung "Lucas Cranach d. Ä. - Meister Marke Moderne" statt. Im Namen der Regionalen Kunstförderung Kronach übergaben sie das Buch Gunnar Heydenreich vom Cranach Digital Archive an der TH Köln. Als Kurator war er maßgeblich daran beteiltigt, dass die Ausstellung in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens möglich wurde.
Heydenreich hatte anlässlich eines Besuchs in Kronach einige "Lucas-Cranach-Portrait-Variationen" in Schaufenstern gesehen und sich für dieses Kunst-Projekt sehr interessiert gezeigt. Cesaro stellte ihm damals ein Vorab-Exemplar der Dokumentation zur Verfügung überreichte ihm nun die fertige Buch-Dokumentation. Heydenreich zeigte sich im Gespräch sehr erfreut darüber.
Ein überaus großer Andrang herrschte bei der Vernissage dieser besonderen Cranach-Ausstellung mit über 200 Werken und hochkarätigen Leihgaben. In der Ausstellung wurde dann auch "Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen" (um 1532) vom "Verein 1000 Jahre Kronach" als Leihgabe zur Verfügung gestellt (wir berichteten). Auch der Vorsitzende des Vereins, Alt-Bürgermeister Manfred Raum, war zusammen mit seiner Frau als Ehrengast bei der Vernissage anwesend.


Inspiration für Picasso und Warhol

Arbeiten von Picasso und Warhol, die Cranach-Motive als Vorlage nahmen und sich inspirieren ließen, sind zu sehen, aber vor allem auch Katerina Belkinas Arbeit "Die Sünderin". Für die junge russische Künstlerin stand die Begnadigung der Ehebrecherin Cranachs für ihre Wettbewerbsarbeit als Vorbild. Mit dieser Arbeit wurde sie beim internationalen Lucas-Cranach-Preis 2015 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Dieser wurde ihr bei der Ausstellungseröffnung in der Lutherstadt Wittenberg von Ingo Cesaro und dem stellvertretenden Vorsitzenden Georg Löffler überreicht. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juli 2017 in Düsseldorf zu sehen. red