Mit 10:3 Stimmen gab es ein klares Votum. Nachdem alles ausgesprochen war, gab es keine weitere Diskussion – damit wurde die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit Erschließungsplan „Sondergebiet „Solarpark Wilhelmsthal I“ sowie die Änderung des Flächennutzungsplans gebilligt.

Bedenken und Anregungen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange werden wie in einem Abwägungsprotokoll ausgewiesen berücksichtigt. Vom 7. März bis 6. April werden die Planunterlagen für die Öffentlichkeit ausgelegt.

Den Standort für die zwischen den Wilhelmsthaler Ortsteilen Gries und Trebesberg geplante Agri-Photovoltaikanlage hatten zuletzt die Kreisheimatpfleger Dieter Lau und Robert Wachter wegen der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes als nicht geeignet kritisiert – wir berichteten am Donnerstag.

Arbeiten schreiten voran

Die Gemeinde Wilhelmsthal hat 2018 im Rahmen der „Förderoffensive Nordostbayern“ den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Effelter und Hesselbach sowie die Sanierung der Alten Schule in Steinberg angemeldet. Für alle drei Objekte erhielt die Gemeinde eine Förderzusage und die Arbeiten schreiten voran. Beim Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Effelter sind die Elektroarbeiten weitgehend abgeschlossen. Derzeit ist die Firma Heizungsbau Höllering vor Ort. Die Arbeiten sollen bis zum 30. März abgeschlossen sein. Die Firma Zeuß & Gässlein will mit den Hauptarbeiten für den Innenputz spätestens am 21. Februar beginnen und sie bis zum 4. März abschließen.

Im Dorfgemeinschaftshaus Hesselbach wurden Fensterelemente eingebaut. Die Rohrinstallation der Haustechnik ist im Gange. Als nächster Schritt muss das Wandbild eingebaut werden. Dies verlangt milde Witterungsbedingungen. Anschließend werden Innenputz sowie Fußbodenaufbau folgen. In einem letzten Abschnitt werden Trockenbau-, Maler- und Fliesenarbeiten erfolgen. Ab spätestens Juni sollen die Außenanlagen verwirklicht werden. Mit einer Gesamtfertigstellung wird für September 2022 gerechnet.

Bei der Sanierung und demUmbau des alten Schulgebäudes in Steinberg ist der Innenputz fertig und die Trockenbauarbeiten werden umgesetzt. Darauf folgen Fliesen-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Schließlich müssen dann noch verschiedene Tischlerarbeiten durchgeführt werden. Wenn es die Witterung zulässt, werden hier auch die Außenarbeiten beginnen. Dazu gehört auch die Errichtung einer Unterstellhütte. Mit der kompletten Fertigstellung wird heuer im Juli gerechnet.

Bei der Erweiterung der Außenbereichssatzung „Winterleithen“ wurden die Stellungnahmen der Regierung von Oberfranken, des Regionalen Planungsverbands Oberfranken-West, des Wasserwirtschaftsamtes und der weiteren Träger öffentlicher Belange besprochen. Die Beschlüsse erfolgten hier jeweils einstimmig.

Auch bei der Erweiterung der Einbeziehungssatzung für den Gemeindeteil Eibenberg mit Änderung des Flächennutzungsplans wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgewogen. Auch hier wurde alles einstimmig beschlossen.

Beschlossen wurde eine Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzepts der Gemeinde Wilhelmsthal für 2022.

Die Stützmauer in der Alten Poststraße/ Felsweg in Wilhelmsthal ist wohl eine der ersten Stützmauern, die 1960 von der damals selbstständigen Gemeinde Wilhelmsthal errichtet wurde. Bürgermeisterin Susanne Grebner hatte das Ingenieurbüro IVS beauftragt, die 42 Meter lange Mauer zu untersuchen, um die Förderfähigkeit einer Instandsetzungsmaßnahme abklären zu können.

Zuschüsse bewilligt

Der TSV Steinberg erhält für Renovierungsarbeiten am Sportheim einen Zuschuss von 4128 Euro.

Die Katholische Kirchenstiftung Steinberg erhält zur Absturzsicherung im Kindergarten Steinberg einen Zuschuss von 1932 Euro.

In der Bürgerfragestunde hatte Reiner Fischer bemängelt, dass die Urnenstelen am Friedhof Steinberg zu weit im Weg stehen. Der Bauausschuss soll sich die Situation anschauen, wurde im Gemeinderat beschlossen.