Der Kunigunden-krug, die besondere und einzigartige Kronacher Maßeinheit , ist wieder frisch bekränzt. Die Bräuknechte und die Wierzweiber leisteten dazu maßgebliche Vorarbeit, denn es ist nicht so einfach, für diesen Zweck ein geeignetes „Kunigundenmadla“ zu finden. Aber Bräuknecht Hartmut Fischer ist es wie jedes Jahr auch diesmal gelungen, in Kronach ein „Madla“ zu finden, das alle Voraussetzungen mitbringt: Es muss unbescholten sein, schwindelfrei und Schuhgröße 42 vorweisen. Nahezu alle diese Voraussetzungen erfüllte Verena Bergmann, das „Kunigundenmadla 2021“.

Daher konnte Stadtvogt Hans Götz mit seinen Viertelmeistern und Zweitem Oberbürgermeister Michael Zwingmann die Kunigundenmaß-Bekränzung, die seit 2007 stattfindet, im Kreise der zahlreich historisch gewandeten Kronacher vornehmen. Das „Kunigundenmadla“ wurde gemeinschaftlich in der Lucas-Cranach-Straße zur Nische mit dem Kunigundenkrug emporgehoben und der frische Kranz über den 1 1/8-Liter-Krug gelegt. Das „Kunigundenmadla“ darf nun bei Kronacher historischen Festen einen solchen Kranz als Zeichen ihres ehrenvollen Tuns tragen. hg