Karl-heinz Hofmann

Der Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses und einer Unterstellhalle mit Holzlager in Grössau war schon einmal ( Sitzung am 28. Juni) dem Bauausschuss in Pressig vorgelegt worden. Da sich das Bauvorhaben im Außenbereich befindet, war eine Behandlung im Bau- und Umweltausschuss notwendig.

Damals wurden durch Ortssprecher Sven Greiner aus Grössau Bedenken einiger Bürger der Grössauer Ortsgemeinschaft vorgebracht, vor allem wegen des auffallenden und aus dem Ortsbild herausragenden Baustils. Besonders die Dachform ragt heraus, fand damals auch Thomas Günther (Bürgergemeinschaf(f)t Pressig ); er monierte zudem eine nicht gesicherte Erschließung.

Bearbeitung kritisiert

Auch in der jüngsten Sitzung am Dienstag zeigte sich Günther nicht mit den Aussagen von Bauamtsleiter Andreas Schorn hinsichtlich der gesicherten Erschließung zufrieden. Er äußerte seinen Unmut über die seiner Meinung nach unzulängliche Bearbeitung und Information durch den Bauamtsleiter.

Bürgermeister Stefan Heinlein beschwichtigte und meinte, „wir haben über das Bauvorhaben zu entscheiden“. Einer Zustimmung stand nichts mehr im Weg, da sich Bürger, Bauherr und Marktgemeinde auf einige planerische Änderungen einigen konnten, vor allem eine geringere Dachneigung und eine Änderung der Kubatur waren für eine Zustimmung ausschlaggebend.

In Holzbauweise

Ortssprecher Sven Greiner begrüßte die Vorgehensweise des Bauherrn und der Marktgemeinde, wodurch es auch zum Einvernehmen mit einigen, zunächst skeptischen Bürgern kam. Der Bauherr zeigte sich seinerseits dankbar, nun doch in einer in unserer Gegend ungewöhnlichen Bauart eines finnischen Dachholzhauses bauen zu dürfen, wobei es sich um eine Holzbauweise handle. Dem Bauantrag wurde einstimmig gemeindliches Einvernehmen erteilt.