Der Zweckverband Wasserversorgung Frankenwaldgruppe (FWG) setzt seine Investitionsserie zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Trinkwasserversorgung im nördlichen Landkreis fort.

Zu Beginn einer Baustellenbegehung in Birnbaum betonte der Vorsitzende der FWG, Tettaus Bürgermeister Peter Ebertsch , wie wichtig die Trinkwasserversorgung rund um die Uhr sei.

Besonders der Bürgermeister von Steinwiesen, Gerhard Wunder , machte in einem Rückblick in die Vergangenheit und in die Anfänge der FWG deutlich, dass die Trinkwassernot im Frankenwald letztlich zur Gründung des Zweckverbands im Jahr 1954 führte.

Eine Wasserversorgung wie wir sie heute kennen, sei keineswegs selbstverständlich, stellten der Bürgermeister von Steinwiesen und Landratsstellvertreter Gerhard Wunder sowie Peter Ebertsch , Bürgermeister von Tettau, und FWG- Vorsitzender, eingangs einer Baustellenbegehung in Birnbaum fest.

Hier werden nun die im Jahr 2018 begonnenen Baumaßnahmen der Ortsnetz- Sanierung fortgeführt. Bislang wurden bereits 354.000 Euro investiert. Jetzt werden die Teilbereiche vier (Ringweg, Baulänge 350 Meter) und fünf (Wasserturm, Leitungslänge 515 Meter) ausgeführt. Die Fertigstellung ist für Ende dieses Jahres geplant. Das Wasser wird aus der Ködeltalsperre entnommen.

Nach der Kooperation mit der Fernwasserversorgung Oberfranken und der Übernahme der nördlichen Fernleitungen durch die FWO werden über Versorgungsleitungen mit einer Gesamtlänge von circa 120 Kilometern bereits etwa 3200 Anwesen (ca. 10.000 Einwohner) mit Trinkwasser versorgt. Derzeit sind ans Versorgungsnetz sieben Gemeinden mit 21 Ortsteilen angeschlossen: die Gemeinde Wilhelmsthal mit Effelter, Eibenberg, Gifting, Hesselbach, Lahm, Roßlach, Steinberg, Wilhelmsthal und Grümpel, die Gemeinde Steinbach am Wald mit Buchbach, Hirschfeld, Kehlbach und Windheim, außerdem der Markt Steinwiesen mit Birnbaum und Neufang), Reichenbach, die Stadt Teuschnitz mit Haßlach und Rappoltengrün, Tettau mit Langenau und Schauberg sowie die Stadt Ludwigsstadt mit Lauenhain. eh