Die Pfarrei St. Johannes Kronach beteiligt sich am „Red Wednesday“, der Aktion von „ Kirche in Not “. Um auf den Missstand verfolgter Christen aufmerksam zu machen, wird das Gotteshaus bei der Andacht am Mittwochabend innen rot illuminiert. Die Kirche in Ziegelerden wird von außen in Rot „gehüllt“.

Hunderte Millionen Christen in aller Welt leben in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden. Mit dem „Red Wednesday“ will das internationale katholische Hilfswerk „ Kirche in Not “ auf das Schicksal der unzähligen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam machen.

Leuchtende Monumente weltweit

Seit 2015 gibt es hierzu die Initiative „Red Wednesday“. Dabei werden in vielen Ländern rund um diesen Tag Hunderte berühmte Kathedralen , Kirchen , Klöster , Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt. Hierzu zählten in den vergangenen Jahren beispielsweise das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude und der Frankfurter Dom .

Geflüchtete Christen berichten

Mit der Aktion möchte man den Glaubensgeschwistern eine Stimme geben und für sie beten. In vielen Kirchen fanden darüber hinaus auch „Abende der Zeugen“ statt, während denen geflüchtete Christen von der Verfolgung in ihren Heimatländern berichteten. Der Termin ist jeweils der letzte Mittwoch im November.

Die katholische Pfarrei St. Johannes der Täufer in Kronach beteiligt sich an der Initiative mit einer Andacht mit musikalischen Akzenten am morgigen Mittwoch um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche , die dann innen rot illuminiert sein wird. Hierzu ergeht herzliche Einladung an die gesamte Bevölkerung.

Die weithin sichtbare Kirche in Ziegelerden wird von außen rot angestrahlt. hs