Auch wenn der Geburtstag Maximilian von Welschs nicht exakt zu ermitteln ist, steht eines außer Zweifel. "Wir können heuer seinen 350. Geburtstag feiern!" Wie Bürgermeisterin Angela Hofmann feststellte, ist es dank der so genannten Taufmatrikel möglich, die Geburt des Baumeisters auf das Jahr 1671 festzulegen.

Natürlich sollte dieser Jahrestag im großen Rahmen gefeiert werden. Doch Corona bremst entsprechende Präsenzveranstaltungen. Stoppen lassen wollen sich die Initiatoren der Stadt davon aber nicht. "Wir möchten Kronachs zweiten großen Sohn ins Bewusstsein rücken. Wir hoffen daher, dass wir ein großes Programm umsetzen können", stellte Kerstin Löw vom Tourismusbetrieb fest. Und Museologe Alexander Süß pflichtete bei: "Uns darf kein Hindernis zu groß sein - von Welsch hat schließlich auch viele Hürden genommen."

Ab heute, 25. März, sollen im Internet unter der Adresse kronach.de/welsch regelmäßig Fachvorträge präsentiert werden. Den Auftakt macht um 19 Uhr Süß selbst zum Thema " Maximilian von Welsch als Ingenieur und Architekt des Barock". Eine Jubiläumsausstellung ist ab dem 6. Juni auf der Festung vorgesehen. mrm