Knapp eineinhalb Jahre nach der Fertigstellung der umfangreichen Renovierungs- und Generalsanierungsarbeiten an der St. Nikolaus-Kirche in Windheim konnte nun Erzbischof Ludwig Schick in einem Pontifikalamt den Segen erbitten und erteilen. Die Segnungsfeier war zugleich die offizielle Wiederindienstnahme der Kirche . Der Erzbischof tat dies mit großer Danksagung an die Geldgeber und Anerkennung an die Verantwortlichen und allen Helferinnen und Helfern in der Pfarrei. Und dabei geizte der Oberhirte nicht mit Lob und Dank vor allem an die vielen Ehrenamtlichen, die sich hier um das Wohl der Gläubigen und ihrem Gotteshaus freiwillig und mit viel Herzblut engagieren.

Das altehrwürdige, über 400 Jahre alte Gotteshaus St. Nikolaus nannte er ein zu Stein gewordenes Bekenntnis zu Jesus Christus . Das bedeutet Bekenntnis zum Glauben an Gott, der die ganze Schöpfung erschaffen hat, der auch Mut zur Zukunft macht. Gerade die jungen Leute sollten Hoffnung haben aus dem Bekenntnis und sollten festhalten am Bekenntnis. Die Kirche ist Stein gewordenes Bekenntnis zu Jesus Christus , in der Christen sich immer wieder in Gottesdiensten im Evangelium zu Gott und Jesus Christus bekennen. Dies braucht eine starke Gemeinschaft von vielen engagierten Helferinnen und Helfern, nicht nur Priester und pastorale Mitarbeiter, sondern vor allem engagierte Christen , so wie hier in der Pfarrei St. Nikolaus in den vergangenen Jahren mit der Renovierung und Generalsanierung geschehen, sagte der Oberhirte des Erzbistums Bamberg .

Der Heimatpfarrer der Pfarrei, Cyriak Chittukalam, freute sich neben Erzbischof Schick, die Konzelebranten, Pfarrer Reinhard Stauch und Pfarrer Tobias Fehn sowie Diakon Alfred Trebes sowie Gemeindereferentin Claudia Ruß an der Seite zu haben. Willkommensgrüße galten Landrat Klaus Löffler , Bürgermeister Thomas Löffler , Architekt Herbert Müller , Kirchenpfleger Manfred Fehn und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Loretta Herrmann.

Kirchenpfleger Manfred Fehn stellte seine Dankesworte unter die Weisheit, „was lange währt wird endlich gut!“ Denn nach Abschluss der Generalsanierung im März 2020 war es bis heute wegen der Corona-Pandemie nicht mehr möglich, eine würdige Segnungsfeier durchführen zu können. Er informierte über den bisherigen Finanzierungsstand, der auf rund 1,2 Millionen Euro veranschlagten Sanierungskosten. Dank der Zuschüsse des Erzbistums Bamberg , circa 732 000 Euro, Gemeinde Steinbach am Wald 94 000 Euro, Oberfrankenstiftung 20 000 Euro, Landesamt für Denkmalpflege 7500 Euro, einer stattlichen Privatspende der Familie Rösler Schauberg, vom Architekturbüro Müller, und auch Landrat Klaus Löffler brachte im Auftrag der Sparkassenstiftung nochmals 5000 Euro als Spende mit, konnte der Eigenanteil der Kirchenstiftung Windheim mit rund 320 000 Euro in überschaubarer Größe gehalten werden. Allen Spendern und Helfern sowie allen beteiligten Behörden wie auch der Gemeinde und dem Landkreis, galt ein herzliches Vergelts Gott!

Architekt Herbert Müller blickte auf die umfangreichen Maßnahmen zurück und zeigte sich erfreut über die gelungene Maßnahme. Bürgermeister Thomas Löffler freute sich über die hervorragende gelungene Sanierung . Landrat Klaus Löffler lobte die großartig gelungene Sanierung und Renovierung , so erstrahle das Wahrzeichen des Frankenwalddorfes Windheim in neuem Glanz. An der musikalischen Umrahmung wirkten mit ein Ensemble des Musikvereins Frankenwald Windheim unter Leitung von Harald Vetterdietz in Vertretung von Stephan Schmidt sowie der Männerchor Sängervereinigung Edelweiß Windheim , Leitung Florian Jungkunz, und Florian Jungkunz begleitete auch an der Orgel durch den Gottesdienst. eh