Am Samstag, 13. August, wird um 14 Uhr am Rathausplatz der Marktgemeinde Küps die Ergebnis-Ausstellung des internationalen Kunstprojektes „HolzART XXIV“ eröffnet. Interessierte können das Entstehen von Skulpturen in offenen Ateliers beobachten.

Bis dahin sägt Ortrud Sturm (Deutschland) in Nordhalben neben dem Forstbetrieb eine abstrakte Skulptur aus einem Pappelstamm.

Eichenstamm am Rathaus

Am Pavillon beim Rathaus bearbeitet Jolanta Switajski (Polen) einen Teil des Eichenstamms, der über hundert Jahre lang bei der Küpser Schule wuchs und dann wegen der Baumaßnahmen gefällt werden musste. Ingo Cesaro bat damals Bürgermeister Bernd Rebhahn, den Stamm für sein internationales Kunstprojekt „HolzART“ zu reservieren.

Einen weiteren Teil der Eiche bearbeitet Holger Vanicek (Belgien) zu einer abstrakten Skulptur. Seine Kettensäge heult am Pavillon in der Lindenstraße auf. Noch schwer ist hier das Ergebnis zu ahnen, höchstens eine starke Schwingung, die langsam sichtbar wird. Neben dem Brunnen am Neuen Schloss bearbeitet Alvaro Cifuentes (Kolumbien) einen Eichenstamm. Hier entsteht ganz sicher keine abstrakte Skulptur. Schon lässt sich eine Figur ansatzweise aus dem Stamm heraus gesägt zu erkennen.

Bei seinem internationalen Kunstprojekt hat Cesaro bei der Auswahl Wert darauf gelegt, nicht nur Figürliches oder Abstraktes als Ergebnis zu sehen, sondern einen interessanten Querschnitt.

Ende Oktober werden die Skulpturen in einer Ergebnis-Ausstellung in Küps zu bestaunen sein. red