Schönes und Ausgesuchtes für Garten und Haus, Livemusik und natürlich Rosen über Rosen – die Rosenmesse im Ambiente der Festung Rosenberg hat einen festen Platz im Terminkalender zahlreicher Gartenfreunde aus ganz Oberfranken. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr der Pandemie zum Opfer fiel, kann man heuer neu durchstarten. Coronabedingt wird die Messe heuer zum Markt und startet als Gemeinschaftsprojekt des Tourismus- und Veranstaltungsbetriebs der Stadt Kronach und der Organisatorin der Rosenmesse, Stefanie Kober, als erster Kronacher Rosen- & Garten-Markt.

„Wenn die Farben des Herbstes sich auf die Märchenfestung Rosenberg in Kronach legen, ist Rosenmesse-Zeit“, zeigten sich Tourismus-Chefin Kerstin Löw mit ihrem Mitarbeiter Philip Kober sowie Stefanie Kober voller Vorfreude auf das Blütenfest. Die Aussteller beziehen einen neuen Platz rund um die Festungsmauern und werden ihre Rosen , Stauden , Baumpflege, Kunsthandwerk und Kunst erstmals auf dem großen Parkplatz im äußeren Wallgraben präsentieren.

Der Umzug auf das neue Gelände ist, so Philip Kober, insbesondere den Sicherheits- und Hygienemaßgaben geschuldet. Einiges werde neu, anderes sei so wie eh und je – und der neue Standort habe durchaus Vorteile für Aussteller wie Besucher.

Kürzere Wege

„Die neuen Richtlinien haben auch etwas Gutes: Man denkt alles neu“, bestätigt auch Kerstin Löw, die sich begeistert vom neuen Ambiente zwischen der historischen Festungskulisse und dem Blick in den Festungswald zeigt. Über den barrierefreien Zugang durch die Festungsmauern erreichen die Besucher das Innere der Anlage, in der ein Biergarten hoch über der Stadt mit Livemusik für gute Laune und leibliches Wohl sorgt. Samstags spielt die „Papa Legbas Blues Lounge“ ihren erdigen Blues, und sonntags die „Mainriverpickers“ ihre „sweet time music“.

„Das neue Gelände ist für uns viel einfacher zu bespielen“, betont Stefanie Kober. Die Laufwege für die Besucher verkürzten sich und auch die Aussteller freuten sich, nicht mehr mit ihren Fahrzeugen durch das enge Festungstor fahren zu müssen. Erfreulicherweise hätten rund 100 der von ihr eingeladenen Aussteller – namhafte Gärtner, Züchter und Fachleute aus ganz Deutschland – zugesagt. Die Gartenliebhaber erwarte daher auch heuer wieder ein umfangreiches Angebot an Pflanzen mit vielen neuen Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten. „Der Markt soll die Menschen fröhlich werden lassen, ihre Herzen öffnen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern – etwas, das wir alle so dringend notwendig haben“, verinnerlicht sie.

Aufgrund des eingeschränkten Rahmenprogramms wird der Eintritt heuer einen Euro verbilligt angeboten. Trotzdem wird es sehr viel zu entdecken geben – auch für Kinder, für die sich die Aussteller einige Überraschungen an den Ständen einfallen lassen. Sehr profitiert man der Organisatorin zufolge von der Großzügigkeit des Geländes, für dessen Zurverfügungstellung sie der Stadt ebenso dankte wie für das übernommene finanzielle Risiko.

Shuttle-Bus zur Festung

Die Besucher werden gebeten, die Parkmöglichkeiten in der unteren Stadt zu nutzen. Vom Schützenhaus-Parkplatz wird erneut ein Shuttlebus hinauf zur Festung fahren. Auch einen Transportservice für die eingekauften Waren wird es wiederum geben.

Das verbesserte Serviceangebot für alle Besucher stellte auch Kronachs Bürgermeisterin Angela Hofmann heraus, die von einer idealen Lösung sprach.

Sollte der neue Platz guten Anklang finden, ist es vorstellbar, diesen auch nach der Corona-Zeit beizubehalten - gerade, auch mit Blick auf den barrierefreien Zugang zur Festung . Die Besucher, so wünscht es sich Löw, sollen nicht „nur“ zum Markt kommen und nach dem Einkauf gleich wieder gehen, sondern weiter auf der Festung verweilen, die vielfältigen Angebote nutzen - und das unvergleichliche Ambiente auf sich wirken lassen.