„Alles umsonst?!“ lautete das Thema, das an vier Stationen bedacht wurde. Am Plessiturm am Landesgartenschau-Gelände begrüßte Gemeindereferent Martin Förtsch die Wallfahrergruppe sowie Pfarrer Teuchgräber, der den Frauen und Männern vor dem Aufbruch den Segen zusprach. An der ersten Station „Alles gut!“ teilten die Wallfahrer einander mit, was am Leben gut ist. In der Jakobikirche in Küps reflektierten die Pilger , mit einer Scherbe in der Hand, Erlebnisse und Erfahrungen, bei denen man das Gefühl hatte, „War alles umsonst?“. Doch diese Erfahrungen können auch umgewandelt und genutzt werden. Deshalb umwickelten die Nachdenklichen die Bruchstellen mit Gold (-folie).

In Vierzehnheiligen nahm die Gruppe an der Wallfahrermesse teil. Im Wallfahrersaal des Diözesanhauses gab es in der Mittagspause ein leckeres Mittagsbüffet. An einer Wegkreuzung mit Blick aufs Maintal hieß es: „Alle da!“. Ins Bewusstsein wurden die Beziehungen, Freund- und Partnerschaften gerückt, die unser Leben so bereichern und die „umsonst“ sind. Die vierte und letzte Station war in der Stadtpfarrkirche in Lichtenfels. Dort rückte der Gedanke in den Mittelpunkt: „Alles geschenkt – umsonst!“ - mit dem Ziel, sich klar darüber zu werden, was dem Menschen alles geschenkt ist, ohne unser Tun - aus Sicht der Gläubigen , umsonst geschenkt von Gott. Alle fuhren dann auch gemeinsam zurück.

Gemeindereferent Martin Förtsch bedankte sich am Ende bei den Teilnehmern sowie den Verantwortlichen von „Mittendrin“ und machte noch aufmerksam auf das nächste Angebot: Eine „Auszeit im Kloster “ am letzten Wochenende im November. hs