Die Herbstkreisversammlung der bayerischen Imkervereinigung, Kreisverband Frankenwald, blickte in der Arnika-Akademie Teuschnitz auf ein eingeschränktes Jahresprogramm zurück.

Im abgelaufenen Jahr wurde wieder, wie es hieß, hochwertiger Qualitätshonig produziert. Die Neuwahlen brachten kaum Veränderungen im Verein.

In seinem Tätigkeitsbericht ging der Kreisvorsitzende Hans Jorda auf die vielen coronabedingten Online-Tagungen ein. Für die Ortsvereine wurden Beamer und eichfähige Honigwaagen angeschafft. Der Bienenschaukasten im Arnika-Kräutergarten wurde wieder aufgestellt und betreut. Ein Königinnenzucht-Lehrgang fand erfolgreich im Lehrbienenstand in Lauenhain statt.

In den letzten beiden Jahren haben wieder mehrere Imker an der Honiguntersuchung teilgenommen. Alle eingesandten Honigproben entsprachen den gesetzlichen Vorgaben und die Imker wurden für die hervorragende Qualität des Honigs ausgezeichnet.

Die bewährte Vorstandschaft wurde bis auf geringe Änderungen bei den Neuwahlen einstimmig berufen. Vorsitzender ist Hans Jorda, Zweiter Vorsitzender Stefan Scherbel, Schriftführerin Petra Geiger, stellvertretender Schriftführer Hans Schmidt , Kassier Thomas Kotschenreuther. Die Kasse prüfen Mario Scherbel und Simon Tröbs. Die Homepage betreut Michael Zenetti, Beauftragter für die Honig- und Wachsuntersuchung ist Stefan Feulner.

Kritik an Energiepolitik

Der Kreisvorsitzende rügte die laut Imker-Mitteilung „vorsätzliche Lebensraumzerstörung der frei lebenden Wildtiere, die in Deutschland keine Lobby haben, durch die erneuerbaren Energien “. Er kritisierte heftig die Vernichtung von großen Flächen durch Freiland-Photovoltaikanlagen, ebenso die Errichtung von Windkraftanlagen , die das ökologische Gleichgewicht störten. zi