Der Marienradweg führt zu den Marienkirchen in Oberfranken und hat eine Länge von 580 Kilometern. Start- und Endpunkt der Radroute ist Bamberg. Dieser Tage ist der oberfränkische Radpilgerweg an der Hankirche in Prächting im Landkreis Lichtenfels eröffnet worden.

Der Marienradweg ist als Pilgerradweg zu den Marienkirchen in Oberfranken konzipiert. Der Radweg kann in zehn Etappen befahren werden. Im Verlauf der Route können 52 Heiligtümer , Marienkirchen sowie Wegkreuze besucht werden, die Zeugnis über die fränkische Marienverehrung ablegen. Für viele Menschen in Franken zählen Wallfahrtsorte von Kindheit an zu wichtigen Orten des Lebens und des Glaubens . Die Radstrecke führt neben befestigten Wegen auch über Forst- und Schotterwege und ist durchgängig mit dem Logo „Fränkischer Marienweg“ beschildert.

Ausgangspunkt ist der Marienwanderweg, der von Seiten des Erzbistums Bamberg am Marienfeiertag am 15. August eröffnet wird. Seinen Ursprung hat der Marienwanderweg in Unterfranken. Sowohl der Marienwanderweg als auch der Marienradweg in Oberfranken sollen zum Pilgern und zu Wallfahrten , ob zu Fuß oder mit dem Rad, einladen.

Gedruckte Flyer mit Informationen zur Streckenführung und zu den 52 Marienkirchen und Wegkreuzen sind in der Geschäftsstelle von „ Oberfranken Offensiv“, Maximilianstraße 6, 95444 Bayreuth , Telefonnummer 0921/52523, erhältlich. red