Die beiden Organisatorinnen der Aktion „Notrufnummern im Landkreis“, Petra Zenkel-Schirmer und Cornelie Vormbrock, beide Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach , verkündeten stolz, dass seit wenigen Tagen die Busse des öffentlichen Nahverkehrs mit Plakaten verschiedener Hilfsorganisationen ausgestattet seien. Angesprochen werden damit Zielpersonen aller Altersgruppen, die sich in Not oder Bedrängnis fühlen.

Was bereits in mehreren Städten Deutschlands mit Erfolg eingeführt wurde, findet damit nun auch im Landkreis Kronach seine Fortsetzung.

Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer bedauerte, dass nicht zuletzt die Corona-Pandemie die Nachfrage nach Unterstützung für Hilfesuchende, die physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt seien, notwendig mache. Die Streuung der Notrufnummern in alle öffentlichen Bereiche der Kommunen, Vereine und Institutionen sei ein nächster Schritt. Dazu liege weiteres Infomaterial bereit.

Cornelie Vormbrock berichtete von der unbürokratischen Unterstützung des Landratsamtes und der beiden Ansprechpartnerinnen der Mobilitätszentrale, Gabriele Riedl und Barbara Mayer: „Schon nach kurzer Zeit konnten wir in den Bussen Plakate und Notrufnummern anbringen!“

Die Plakate stammen vorwiegend von folgenden Organisationen:

-– Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen

- Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche

- Elterntelefon – Sorgen um ihr Kind

- Silbernetz für Senioren . red