Mit der Gründung der „Nahwärme Au eG“ ist ein Meilenstein für ein Nahwärmenetz in Au gesetzt. Bei der Gründungsversammlung erklärten 19 Interessenten ihren Beitritt zu der neuen Genossenschaft .

Zum Vorsitzenden des Vorstands wurde Thomas Hammerschmidt gewählt, sein Vertreter ist Ferdinand Mayr. In den Aufsichtsrat wurden Ulrich Martin (Vorsitzender), Bianka Kirchner, Christian Wagner und Kai Klose gewählt.

Basisdemokratische Rechtsform

„Die Wärmegenossenschaft ist ein Topmodell der Genossenschaftsform“, sagte Max Riedl vom Genossenschaftsverband Bayern. Die Genossenschaft sei eine sehr basisdemokratische Unternehmensform, bei der jedes Genossenschaftsmitglied gleichberechtigt sei und nur mit dem Geschäftsanteil hafte, eine Haftung mit Privatvermögen sei ausgeschlossen.

Eingangs hatte Alexander Bächer nochmals auf die Ergebnisse der Befragungen hingewiesen. Gerade mit Blick auf die vielen Anwohner, die aus dem Bereich Angerberg ( Au ) bzw. Am Angerberg (Hummendorf) an der Versammlung teilnahmen, sicherte er weitere Anstrengungen zu, um die notwendige Anschlussdichte zu erhalten. Diese Anschluss- oder auch Wärmebelegungsdichte sei ein wichtiger Maßstab auch für die zu erhaltende Förderung, so Bächer.

Kostengünstig und nachhaltig

Auch Bürgermeister Bernd Rebhan rief nochmals dazu auf, für diese hervorragende Chance auf eine kostengünstige und nachhaltige Wärmeversorgung zu werben. Nicht nur mit Blick auf die enorm gestiegenen Energiepreise sei die Entscheidung für diese Nahwärme-Genossenschaft in Au richtig. Innerhalb weniger Wochen solle daher gemeinsam mit dem Planer und den Anliegern die Chance genutzt werden, auch die weiteren Interessenten vom Angerberg mit an das Nahwärmenetz anzuschließen.

Die Zustimmung für das gemeindeüberschreitende Nahwärmenetz habe Bürgermeister Jörg Neubauer aus Weißenbrunn bereits signalisiert. red