Zur ersten Präsenzsitzung nach mehrmonatiger Pause konnte die Vorsitzende der Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach , Silke Wolf-Mertensmeyer, viele Frauen im Gasthaus Fillweber in Neukenroth begrüßen.

Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer und die Teuschnitzer Stadträtin Hedwig Schnappauf berichteten von zwei Anträgen an den Kreis. Zu einem ging es um die Einstellung einer Streetworkerin für den nördlichen Landkreis. Schon seit zehn Jahren besteht dort eine Selbsthilfegruppe gegen den Missbrauch von Crystal Speed. Als erste Reaktion wurde inzwischen eine Stelle im Bereich der Jugendhilfe geschaffen.

Stefan Schramm, Leiter der Jugendhilfe , wies auf das aktuelle Projekt „ Stadt Land Ich“ hin. Zielgruppe seien Jugendliche , die nicht in Vereinen oder anderen Organisationen engagiert sind. Einer der Schwerpunkte und wohl auch die größte Herausforderung der mobilen Jugendarbeit werde sein, Angebote für sie zu schaffen. Deshalb werde auch die Bezeichnung Streetworker in „Mobile(r) JugendarbeiterIn“ geändert. Die Kraft werde in die Verwaltung des Landratsamts integriert. Voraussichtlich solle dies 2022 realisiert werden. „Wir wären dann die Ersten in Bayern, die eine individuelle mobile Jugendarbeit als Verbindungsglied zwischen den Generationen anbieten würden“, so Landrat Klaus Löffler .

Erfreut über den zweiten Antrag zeigte sich die Kreiskulturreferentin Gisela Lang, zielte er doch auf die Ausgestaltung des Landratsamtsgebäudes selbst. Der Vorschlag, beim Umbau Künstlerinnen der Region einzubinden, stieß sowohl bei ihr als auch beim Landrat auf Wohlwollen.

Von den Vorbereitungen zur Ferien-Betreuung am 2. und 3. September in Teuschnitz berichtete Beate Schmidt. So sei eine Straßenmal-Aktion geplant. Eingeladen seien Kinder von fünf bis sechs Jahren. red