Es war jede Menge los beim Mitwitzer Frühjahrsmarkt. Auch von außerhalb kamen die Menschen, um sich in der aufstrebenden Marktgemeinde ein paar vergnügte Stunden zu machen. Die Marktgemeinde selbst verband dies mit dem „Tag der Städtebauförderung “.

„Die Städtebauförderung ist ein etabliertes Förderinstrument von Bund und Ländern, das es seit 51 Jahren gibt“, erläuterte Bürgermeister Oliver Plewa. „Für uns hier in Mitwitz ist es enorm wichtig. Schließlich sind wir nicht die finanzstärkste Gemeinde.“ Umso wichtiger sei die Unterstützung durch solche Förderinstrumente, deren Wirkung in Mitwitz zunehmend deutlicher sichtbar werde.

Als Beispiel nennt Plewa die Verbesserung der Ortsdurchfahrt. Mit Mitteln der Städtebauförderung wurde auch eine ehemalige Gewerbebrache umgestaltet. Mitten im Ort entstand die Arztscheune. Für das Schulgelände wird es ein neues Gesamtkonzept geben. Zapfenhaus und Innenentwicklungskonzept hängen wesentlich von der Städtebauförderung ab.

Umgesetzt werden Bauvorhaben zur Neugestaltung des südwestlichen Ortseingangs, die Neugestaltung am Pachtershofgelände und die Platzgestaltung „Neue Mitte Mitwitz “.

Vor Ort waren noch einmal alle Modelle aufgebaut, welche die Studierenden der Hochschule erarbeiteten. Das Stadtumbaumanagement mit Julia Fangauer und Bettina Seliger als wichtige Ansprechpartnerinnen informierten über ihre Arbeit. Alle Eigentümer vor allem im Altort können Unterstützung und Beratung erhalten, aber auch Förderung ihrer Maßnahmen am Haus.

„ Mitwitz soll noch attraktiver werden für Einheimische und Besucher“, zeigte Bürgermeister Oliver Plewa das Ziel all dieser Maßnahmen auf. „Nur wenn wir es schaffen, dass Mitwitz für alle Generationen attraktiv bleibt, dann bleibt es auch weiterhin so lebendig.“ Aktuell habe man Förderzusagen für laufende Projekte in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Mitwitz machen die Menschen aus, die hier vor Ort leben. „Wie man sich als Mitwitzer fühlt und wie es genau ist, was uns ausmacht, diese Frage stellte sich im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe“, zeigte sich das Marktgemeindeoberhaupt dankbar. „Was sind die Attribute, die für uns stehen?“ Die Agentur GMK Bayreuth begleitete auf dem Weg zu einem neuen Logo und einem neuen Außenauftritt. Ivo Petschke stellte die Ergebnisse der aus allen Teilen der Bevölkerung zusammengesetzten Arbeitsgruppe vor. Ihr gehören neben ihm Katja Fischer (Firma Habelitz), Frank Reisenweber, Oliver Kern, Anna Schardt, Siegmund Katholing, Corinna Rudolph, Kerstin Bär (Gasthof Wasserschloss Mitwitz ), Ralf Heidelberger, Klaus und Melanie Hofmann (Ferienhäuser zur Schäferei), Evelyn Heil (Salzgrotte), Harald Renner, Emil Heidenbluth, Christina Häublein-Gleich und Isabel Schneider an.

Landschaft, Wald , Fluss – was kennzeichnet Mitwitz ? Mitwitz verbindet und baut Brücken zwischen Leben und Natur, Alt und Jung, Alt-Eingesessenen und Neu-Zugezogenen. Jeder ist willkommen. Ergebnis: Markt Mitwitz verbindet. Er erläuterte Farben und Symbole des neuen Logos. Brücke für Stabilität und Verbindung, grünes Blatt für Natur, Grünes Band und Offenheit, gelber Bogen wie bei einem Smiley für Herzlichkeit und Sympathie. Ein Stern steht für Zukunft und Historie. Das Gemeindewappen wird weiterhin seinen Platz haben, versprach Bürgermeister Oliver Plewa. rg