Finn Grüdl, Lukas Punzelt und Ben Zwosta haben in Tschirn das Fest ihrer Erstkommunion gefeiert. Bereits seit Monaten bereiteten sie sich auf den Festtag vor. Die üblichen Gruppenstunden konnten zum großen Teil nicht in Präsenz stattfinden. Deshalb vernetzten sie sich per Internet zu Video-Gruppenstunden. Begleitet wurden sie von Gemeindereferent Andreas Roderer und den Eltern. Dass das Fest zum geplanten Termin stattfinden konnte, war für die Drei, ihre Familien und die Pfarrgemeinde eine große Freude. Coronabedingt gab es eine ganze Reihe von Einschränkungen. Die Blaskapelle Edelweiß konnte den Einzug diesmal nicht begleiten, außerdem durfte der Tschirner Liturgiekreis nicht als Chor singen. Die Blasmusik und die Gemeindegesänge kamen diesmal über die Lautsprecheranlage, was auch zu einem sehr festlichen Gottesdienst beitrug. Pfarrer Detlef Pötzl ging in seiner Predigt auf die besonderen Schwierigkeiten der Zeit ein, verwies aber auch darauf, dass man in allen Zeiten mit Herausforderungen konfrontiert sei. Auch zur Zeit Jesu hätten seine Freunde oft nicht gewusst, wie es weitergehen solle. Immer wieder habe es aber Situationen gegeben, in denen Jesus erfahrbar gewesen sei, gerade dann, wenn man miteinander das Brot geteilt habe und aus dem einen Kelch getrunken habe. Das Motto der Erstkommunionvorbereitung drücke genau das aus, wenn Jesus auch heute sagt: „Vertrau mir. Ich bin da!“

Die Erstkommunionkinder erhielten als Erinnerung ein gesegnetes Kreuz und ein Brot, das mit ihrem Namen versehen war. Damit auch die Verwandten und Gläubigen den Gottesdienst mitfeiern konnten, die in der Tschirner Kirche keinen Platz mehr fanden, wurde der Festgottesdienst erstmals aus Tschirn live auf Youtube ge­streamt. red