Umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten hatte der Mehrzweckhaus-Bauverein Nurn an seinem Gebäudekomplex schon vor rund drei Jahren geplant. Allerdings hatte es in der Folgezeit den Anschein, als würde sich eine notwendige Förderung nicht verwirklichen lassen. Bei der nun stattgefundenen Jahreshauptversammlung verkündete Bürgermeister Gerhard Wunder , dass im kommenden Jahr mit einer Generalsanierung begonnen werden könne. Der Grund hierfür sei, dass die Gespräche beim Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg, wo eine Förderung im Rahmen der Kleinen Dorferneuerung erfolgen soll, positiv verlaufen seien.

Um das Vorhaben ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen, sei inzwischen eine Vereinbarung getroffen worden, wonach die Bauträgerschaft für die Sanierung von der Marktgemeinde Steinwiesen übernommen wird. Die Kosten für das Gemeinschaftshaus ohne Außenanlagen wurden mit etwa 300.000 Euro angesetzt. Vorsitzender Markus Merkl betonte in diesem Zusammenhang, dass er Gerüchten gegenübertreten müsse, wonach künftig das Mehrzweckhaus nicht mehr im Besitz der Nurner Vereine sei. Hinsichtlich der Sanierung erklärte der Vorsitzende : „Es handelt sich hier um einen finanziellen Kraftakt. Trotz eines hohen Zuschusses sind der Bauverein, die Ortsvereinigungen und die Bürger gefordert. Ich bitte deshalb heute schon um beste Unterstützung.“

Die durchgeführten Neuwahlen ergaben keine Veränderungen. Während Vorsitzender Markus Merkl schriftlich das einstimmige Vertrauen erhielt, wurden per Akklamation Tobias Deuerling als stellvertretender Vorsitzender , Simone Klinger als Kassiererin und Irene Förtsch als Schriftführerin einmütig wieder gewählt. Beisitzer sind künftig Katja Lunk, Vinzenz Sesselmann, Siegmund Hader und Jürgen Eckert.

Zu Beginn der Zusammenkunft wurde besonders der verstorbenen Vereinswirtin Veronika Müller gedacht. hf