Nach über 37 Jahren Tätigkeit als Mesnerin in der Dreieinigkeitskirche Weißenbrunn wurde Margit Redwitz aus ihrem Dienst in der Kirchengemeinde von Weißenbrunn verabschiedet.

Der Gottesdienst wurde mitgestaltet von den Kindergottesdienstkindern unter der Leitung von Hermine Fiedler, die sich in einem Anspiel mit dem Thema „Zeit“ für die Familie beschäftigten. Die sei ganz einfach zu gewinnen, wenn alle Familienmitglieder mal für einige Zeit auf ihr Handy verzichten und sich nur der Familie widmen, hieß es. Symbolisch legten alle Mitspieler ihre Handys in einer Box ab und verschlossen diese.

Pfarrer Matthias Maaß griff in seiner Ansprache das Thema „Zeit“ auf. Für die einen vergehe sie immer zu schnell, für andere ziehe sie sich ewig hin, ganz nach aktueller Lebenssituation, erklärte der Seelsorger.

Vertrauensfrau Carolin Zipfel-Kempf blickte auf die lange Zeit zurück, die Margit Redwitz als Mesnerin für die Kirchengemeinde Weißenbrunn tätig war. Schon von früher Jugend an habe sie ihren Vater bei der Mesnerarbeit unterstützt; sie übernahm das Amt dann von ihm und übte es viele Jahre gewissenhaft und mit großer Begeisterung aus, wie die Vertrauensfrau betonte.

Margit Redwitz ist für viele das Gedächtnis der Gemeinde, denn sie hat für alle Fragen oder Probleme immer eine Antwort parat. Unzählige Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Beerdigungen gestaltete sie mit. Ebenso kümmerte sie sich um das Kirchenumfeld, den Kirchhof, die Grünanlagen, Blumenschmuck und die Gebäude. red