Der ASB-Kreisverband Kronach setzt auf die Sicherheit der Bewohner seiner Seniorenheime in Rothenkirchen und Marktrodach und investiert in zwei Defibrillatoren , die auch für Personal, Besucher und für die Bevölkerung zum Lebensretter werden können. Dies wurde möglich, weil sich die Gemeinden Pressig und Marktrodach an der Anschaffung finanziell beteiligten. Für die Geschäftsleitung war dies Anlass, zur Installation der Defibrillatoren auch die Bürgermeister Stefan Heinlein ( Pressig ) und Norbert Gräbner (Marktrodach) einzuladen und an einer Unterweisung teilnehmen zu lassen.

ASB-Kreisvorsitzende Christa Steiger freute sich besonders über diese sinnvolle Investition.

Geschäftsführer Roland Funk informierte darüber, dass man wegen der Corona-Pandemie die Mitarbeiterfeste schweren Herzens habe absagen müssen. Vor diesem Hintergrund wartete die Abteilung Ausbildung im ASB-Kreisverband Kronach mit einer Überraschung auf: Sie überzeugte die Geschäftsführung recht schnell davon, dass eine „Investition für Leib und Leben“ die einzig sinnvolle Alternative für das ausgefallene Fest sein könnte. So konnten zwei nagelneue AED-Ersthelfer-Geräte beschafft und sofort in Betrieb genommen werden.

Auch für Laien bedienbar

Ein AED soll den natürlichen Herzrhythmus wiederherstellen, wenn jemand lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen hat. Dazu gibt das Gerät über Elektroden auf der Brust des Betroffenen kontrollierte Stromstöße ab. In der Ersten Hilfe kommen sogenannte automatisierte externe Defibrillatoren (AED) zum Einsatz. Sie sind so konzipiert, dass sie auch ein Laie ohne Einweisung in das Gerät bedienen und erfolgreich einsetzen kann.

Solche Geräte hängen nun für Jedermann rund um die Uhr öffentlich zugänglich in den Eingangsbereichen der beiden vom ASB-Kreisverband Kronach betriebenen Seniorenheime Marktrodach und Rothenkirchen.

Besonders erfreulich ist die spontane Zusage der Bürgermeister Stefan Heinlein und Norbert Gräbner , die sich an den Gesamtkosten von 2500 Euro mit je 25 Prozent beteiligten. Somit blieben dem ASB-Kreisverband nur 50 Prozent der Gesamtinvestition, 1250 Euro, als Restfinanzierung zu tragen. Die beiden Kommunen und der ASB investieren somit in die allgemeine Sicherheit.

Der Beauftragte für den Katastrophenschutz und Abteilungsleiter für den Bereich Aus- und Fortbildung beim ASB-Kreisverband Kronach, Benjamin Baier, ermutigte dazu, im Notfall keine Angst vor der Handhabung dieser Geräte zu haben. Das Gerät spreche mit dem Anwender und weise den Weg zur richtigen Handhabung. Wenn es bei Herzrhythmusstörungen benötigt wird, zähle jede Minute, und da sei es gut zu wissen, wo so ein Lebensretter in der Nähe installiert ist. eh