Am Sonntag, 22. Januar, lädt Lars Hofmann um 17 Uhr ins Sportheim in Windheim ein. Unter dem Titel „Unavuelta – Geschichten und Bilder einer fünfmonatigen Reise um die Welt“ will er seine Reisevision mit dem Publikum teilen:

Fünf Monate um die Welt

Wir drehn mal eine Runde! So würde ich es übersetzen, wenn argentinische Jugendliche sagen „Damos una vuelta.“ Una vuelta, eine Runde, habe ich vor kurzem auch gedreht. Allerdings nicht ganz so schnell, denn ich war fünf Monate unterwegs. Und die Runde ging einmal um unseren Globus.

Dennoch hatte meine Runde einiges gemein mit der der argentinischen Jugendlichen: ich wollte gute Freunde treffen und neue Freunde kennen lernen, wollte Neues erleben und Erfahrungen austauschen. Im September 2009 ging es los, sechs Länder habe ich mir für die fünf Monate vorgenommen. Der Start war Indien, genauer gesagt: Ladakh und Kaschmir. Das erste Mal einen Teil des Himalaya sehen, das war mein Wunsch. Anschließend ging es nach einem Kurzstopp in Sydney nach Neuseeland, wo ich fast zwei Monate die beiden Inseln bereist habe.

Von dort ging es per Flugzeug weiter nach Französisch-Polynesien. Hier habe ich auf der Insel Mo’orea sechs Tage Urlaub vom Reisen gemacht. Um anschließend Kraft und Energie für den zweiten Teil der Reise zu haben: die Osterinseln, Chile und Argentinien.

Der Trip war keine Weltreise , denn ich wollte auch nicht so viele Länder wie möglich sehen. Vielmehr ging es darum, die ausgewählten Ziele kennenzulernen. Land und Leute: das trifft genau, was ich wollte: in Kontakt kommen mit Menschen, über Begegnungen, Erzählungen, Traditionen und Lebensweisen einen Einblick erhalten in das Leben und die Kultur der jeweiligen Länder.

Geschichten von Menschen

So wird der Vortrag auch Geschichten von Menschen erzählen, mit denen ich unterwegs war oder die ich besucht habe. Wie sehr gute Freunde in Neuseeland und Argentinien.

Und das gab mir das Gefühl, während des Reisens anzukommen und mit den Freunden auch eine kleine „vuelta“ in ihrer Heimat zu drehen! red