Landrat Klaus Löffler ist bei den Vorstandswahlen, die eine Woche nach der als Hybridveranstaltung durchgeführten Mitgliederversammlung des BRK-Kreisverbandes stattfanden, mit einer deutlichen Mehrheit von 96 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt des Vorsitzenden bestätigt worden. „Ich freue mich über diesen großen Vertrauensbeweis. Gemeinsam mit dem engagierten Vorstandsteam und Geschäftsführer Roland Beierwaltes werden wir auch weiterhin alles daransetzen, die positive Entwicklung des BRK als siebtgrößter Arbeitgeber der Region fortzusetzen und das umfangreiche Angebot auszubauen und zu vertiefen“, blickt Landrat Klaus Löffler nach vorne.

Nach vier erfolgreichen Jahren als Vorsitzender geht Klaus Löffler nunmehr in seine zweite Amtszeit. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Heidi Beyerle und Armin Bandorf, die ebenso wiedergewählt wurden wie Herbert Gögelein als Schatzmeister und Jürgen Wittmann als Justiziar. Die bisherige stellvertretende Chefärztin Luise Gehring wurde zur Chefärztin gewählt. Ihre Stellvertretung übernimmt Tamaz Chinchaladze. Neuer stellvertretender Schatzmeister ist Thomas Schneider .

Vor der Wahl ging Klaus Löffler auf die positive Entwicklung des Kreisverbandes ein, der seit 2009 seine Anzahl hauptamtlich Beschäftigter auf 520 nahezu verdoppelt hat und zusätzlich rund 1200 ehrenamtliche Mitarbeiter zählt. Mit einem Umsatz von rund 22 Millionen Euro ist der Wohlfahrtsverband nicht nur ein nicht mehr wegzudenkender Dienstleister , sondern hat sich mit seinen 41 Standorten im Landkreis als ein Partner von Kommunen und auch Unternehmen zu einem enormen Wirtschaftsfaktor in der Region entwickelt.

Wie der Landrat und Vorsitzende betonte, werde das Angebot des BRK vor allem von den Säulen Ehrenamt , Rettungsdienst, Katastrophenschutz , Pflege, Familienmanagement und Servicedienste mit den damit jeweils verbundenen Leistungsangeboten getragen. Um dies dauerhaft aufrechtzuerhalten, nehme besonders das Ehrenamt eine der wichtigsten Rollen ein. Auch deshalb genieße die Mitarbeiterbindung und -entwicklung, aber auch die Mitarbeiterneugewinnung höchste Priorität.

Löffler lobte vor diesem Hintergrund die sehr gute Verzahnung der haupt- und ehrenamtlichen Aufgaben als Basis für das erfolgreiche Wirken innerhalb des Kreisverbandes , der in den Zeiten der Pandemie gemeinsam mit vielen anderen Wohlfahrtsverbänden ein wichtiger Partner für den Landkreis Kronach ist. „Wir sind in dem Bereich der Vernetzung außergewöhnlich gut aufgestellt. Deshalb bin ich auch in meiner Funktion als Landrat allen Verbänden extrem dankbar, wie sie sich in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen vielfältig einbringen“, unterstrich Klaus Löffler .

BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes richtete den Blick auf aktuelle Projekte. Beierwaltes sprach dabei insbesondere das bayernweite Vorzeigeprojekt „Gemeindeschwester Oberer Frankenwald“, die ab 2022 zur Verfügung stehende Tagespflege in Hirschfeld oder auch die mit dem Lucas-Cranach-Campus in Verbindung stehende enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Coburg und Hof an. Stolz ist Beierwaltes zudem auf das Angebot „Hausnotruf plus“, das ein möglichst langes und vor allem selbstständiges Leben zu Hause ermöglicht.

Acht Ladesäulen geplant

Darüber hinaus engagiert sich das BRK auch im Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität und wird noch in diesem Jahr im Landkreis acht Ladesäulen in Betrieb nehmen, die für jeden Bürger zugänglich sein werden. Aber auch im Bereich der Forschung ist das BRK vertreten, wenn es in Zusammenarbeit mit Dr. Schneider in Neuses und dem Fraunhofer-Institut um die Entwicklung von modernen Luftreinigungssystemen geht.

Das BRK habe zudem in den vergangenen vier Jahren knapp vier Millionen Euro in seine Heime und sein weitergehendes Leistungsangebot investiert. red