Der Markt Marktrodach benötigt in den nächsten Jahren einen neuen Bauhof , denn der gemeindliche Bauhof fristet ein Dasein ohne richtige Heimat und mit mangelnder Optimierung der Arbeitsabläufe. Mit der Errichtung einer Leichtbauhalle wurde dazu jetzt ein erster Schritt unternommen.

Entstehen soll der Bauhof in der Nähe des Zentralfeuerwehrhauses im Gebiet „Hirtenwiesen“ – in der Mitte der Großgemeinde. Die Realisierung ist noch Zukunftsmusik, denn durch die derzeitige Förderkulisse mit den zahlreichen Großprojekten ist die Finanzdecke der Marktgemeinde erheblich gefordert. Derzeit sind viele Geräte und Ausrüstungen in mehreren Häusern und Scheunen in den Gemeindeteilen untergebracht. „Das ist nicht das Wahre. Es sollte alles beieinander sein“, so Katja Wich, Bauhof- und Geschäftsleiterin des Marktes Marktrodach .

Erster Bürgermeister Norbert Gräbner ist seit Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Mit dem Bau des Zentralfeuerwehrhauses, welches in der unmittelbaren Nähe des Zentralschulhauses und der Rodachtalhalle liegt, entstand die erste Vision eines modernen Bauhofes , der Arbeitsabläufe und Zeitmanagement des Bauhofteams optimieren soll. Der erste Schritt in die richtige Richtung erfolgte bereits im ehemaligen Marktgemeinderat, der den Kauf des Grundstücks vor dem Zentralfeuerwehrhaus beschloss. Nach zweijähriger Verkaufsverhandlung konnte der Beschluss im letzten Jahr umgesetzt werden: Das 4000 Quadratmeter große Grundstück wurde erworben.

Kosten von 100 000 Euro

Nachdem im April 2021 feststand, dass der kommunale Winterdienst komplett vom Markt Marktrodach übernommen werden muss und hierfür ein weiteres Fahrzeug benötigt wird, war eine Unterstell- und Lagermöglichkeit unabdingbar. „Jetzt mussten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden,“ so Gräbner. Durch die Weitsicht des Gemeinderatsgremiums und der Verwaltung konnte vorerst eine Leichtbauhalle aus Aluminium in Systembauweise der Firma Haltec aus Bad Neustadt errichtet werden. „Die Halle hat eine Größe von 10 mal 25 Meter und bietet genug Platz, um die Mehrhäusigkeit mit den verschiedenen Scheunen in sämtlichen Ortsteilen aufzulösen“, so der technische Bauhofleiter Alexander Böhm . Die Gesamtkosten lagen bei rund 100 000 Euro. Dank galt Melanie Huber, der zuständigen Vertriebsmitarbeiterin der Firma Haltec, die mit großer Kompetenz und Fingerspitzengefühl die Wünsche des Marktes umsetzen konnte. red