„Wir als Klimabündnis Kronach gehen auf die Straße, um für die kommende Bundestagswahl, die entscheidende Wahl für das Klima, ein Zeichen zu setzen. Wir setzen uns ein für eine 1,5-Grad-konforme Klimapolitik, für eine lebenswerte Erde und ein lebenswertes Kronach “, betonte Sophia Heinlein vom parteiübergreifenden Kronacher Klimabündnis.

Es sei wichtig, viele Menschen einzubinden, die gute Ideen haben, rief Edith Memmel dazu auf, sich über alle Parteigrenzen hinweg zu beteiligen. „Wir können es uns nicht mehr leisten, im Hinblick auf Klimaschutz innerhalb der demokratischen Parteien zu streiten“, betonte die Grünen-Kreisvorsitzende Edith Memmel. „Wir sollten uns gemeinsam über Klimakonzepte auseinandersetzen, die wir vor unserer eigenen Haustür verwirklichen können.“

Einen ersten Halt gab es am Bürgerspital. Stadtrat Peter Witton erläuterte dort sein Ziel, das Fahrradfahren in Kronach zu verbessern. Er wünschte sich eine Trennung von Fußgängern , Radfahrern und Kraftfahrzeugen an möglichst vielen wesentlichen Stellen. Witton möchte, dass die neue Spitalbrücke eine Fahrradbrücke wird. Aber er sagte auch: „Es ist ganz wichtig, auf dieser Brücke Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen.“

Bahnhof barrierefrei

Der Kronacher Bahnhof sei eine wichtige Stelle für eine umweltfreundliche Fortbewegung, erklärte die Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz Elisabeth Hofmann. Der Zugang zu den Bahngleisen müsse daher barrierefrei werden. Peter Witton wies hier auch auf die Mobilitätszentrale hin und warb für die öffentlichen Verkehrsmittel . In der Schwedenstraße fand die Abschlusskundgebung statt. Von Kindern bis Senioren waren alle Altersgruppen vertreten. „Schade, dass von den anderen Parteien heute niemand da ist“, bedauerte Edith Memmel.

Lebenswerte Stadt heiße Grün in der Stadt, meinte Johannes Wagner (Grüne) hinsichtlich des Klimaschutzes . Er wandte sich gegen den zunehmenden Onlinehandel und die dafür ausblutenden Städte. rg