Im Stockheimer Gotteshaus Sankt Wolfgang erinnerten sich 38 Gläubige an ihre Erstkommunion vor 25, 40, 50, 60, 65 oder 70 Jahren. Und: Lioba Guttmann war bereits vor 75 Jahren erstmals zum Tisch des Herrn gegangen.

Eingeladen waren auch die Jubilare aus dem Vorjahr, als die Feier coronabedingt ausfallen musste. Für die umfangreiche Organisation zeichnete die Kirchenpflegerin Elvira Ludwig verantwortlich.

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Hans-Michael Dinkel mit Diakon Wolfgang Fehn. Der Geistliche , der vor 50 Jahren seine Erstkommunion empfangen hatte, sah in seiner Festpredigt die Jubelkommunion als Anlass, den Bund mit Gott zu erneuern und damit die Bereitschaft zu einem christlichen Leben zu bezeugen.

Er bezeichnete die kirchliche Gemeinschaft als eine Kraftquelle für das Leben, in der die Liebe einen besonderen Stellenwert einnehme. Die Krone der Liebe sei die Barmherzigkeit. Der Geistliche ermutigte die Jubilare, sich an dem Lebensweg von Jesus Christus auszurichten.

Organist Michael Lutz umrahmte musikalisch den Festgottesdienst. Bei den Fürbitten wurde besonders für die Verstorbenen aus den Jubiläumsjahrgängen gebetet.

Gerd Fleischmann