Nach fast zwei Jahren Pause trafen sich die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Kleintettauer Vereine (AKV) zu ihrer Herbstsitzung. Dabei wurden auch die überfälligen Neuwahlen der Vorstandschaft nachgeholt. Leonie Ruß von der Kirchweihgesellschaft wurde neue Schriftführerin, als Kassierer wurde Heiko Nebatz und als Vorsitzender Werner Vetter in ihren Funktionen bestätigt.

Im nächsten Jahr plant die AKV die Anschaffung einer überdachten Sitzgelegenheit auf dem Spielplatz in der Kleintettauer Siedlung. Einig waren sich die Vereinsvorstände, dass der Gemeinschaftsbaum am Friedrichsdamm in Kleintettau auf Vordermann gebracht werden soll. Die dort angebrachten Vereins- und Firmenschilder seien teilweise nicht mehr aktuell und müssen ausgetauscht werden.

Keine Weihnachtsfeiern

Bei der Terminabsprache zwischen den Vereinen konnte man feststellen, dass die aktuelle Corona-Lage die Vereinsaktiväten weiterhin fest im Griff hat. Alle Vereine kündigten an, keine Weihnachtsfeiern zu planen und die Jahreshauptversammlungen ins späte Frühjahr zu verschieben.

Wenn die Corona-Lage es zulässt, würde die Feuerwehr ihr Glühweinfest unter freiem Himmel am 19. Dezember ab 15 Uhr durchführen. Die Rennsteigkapelle würde sich freuen, wenn im nächsten Jahr wieder der Kinderfasching im Sportheim stattfinden könnte. Gleiches gilt für den SPD-Ortsverein, der gerne die Tradition der Muttertagsfeiern fortsetzen möchte.

Die Glasbewahrer kündigten die „Internationale Museumsnacht “ für den 15. Mai und die Eröffnung der Dauerausstellung zur „Parfümerie- und Kosmetikkultur der DDR“ für den Spätherbst 2022 an.

Ausflug nach Piesau

An der 400-Jahr-Feier des Glasmacherdorfes Piesau im Mai nächsten Jahres wird auf Anregung von Carl August Heinz die AKV teilnehmen. Hier steht vor allem der Festumzug zur Debatte . Beim Festablauf wird sich die Kleintettauer Feuerwehr aktiv einbringen. Näheres wird in der AKV-Frühjahrssitzung geregelt.

Zur Diskussion stand auch die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses in Kleintettau . Wie Bürgermeister Peter Ebertsch dazu ausführte, steht die Räumlichkeiten den Vereinen kostenlos zur Verfügung. Bei Veranstaltungen mit kommerziellem Hintergrund wird eine Nutzungsgebühr fällig.

Die Versammlungsteilnehmer waren sich einig, dass ein Artikel über den „Dichterweg am Rennsteig“, den der Zweite Obmann des Frankenwaldvereins Günther Schmidt ins Leben gerufen hat, in einem der nächsten Jahrbücher des Landkreises Kronach Erwähnung finden sollte. wvk