Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Schiedsrichter der Gruppe Kronach im Sportheim des TSV Steinberg und wählten Helmut Bauer für vier weitere

Jahre zu ihrem Obmann. Das Votum für Bauer war einstimmig, ebenso für seinen Stellvertreter Thomas Mattes.

BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger lobte die Kronacher Unparteiischen für ihren überdurchschnittlichen Leistungsstand und dankte für ihren Einsatz auf den Fußballplätzen . Bedingt durch die Corona-Pandemie war auch das Schiesrichter-Wesen dabei stark eingeschränkt. Online-Sitzungen hätten nicht die Präsenz und den Austausch der Kollegen untereinander ersetzen können.

Der Bezirks-SR-Obmann Michael Völk spornte an, weiter zum Wohl des Fußballs da zu sein, denn Fußball ohne Schiedsrichter sei nicht möglich.

Laut Helmut Bauer sind in der Gruppe zurzeit 262 Referees gemeldet. In den unterschiedlichsten Spielklassen pfeifen aber nur 119. Diese seien bis zu dreimal an den Wochenenden im Einsatz, was nicht zufriedenstellend sei, stellte der Obmann fest. Mit Neulingslehrgängen konnte man zwar die Abgänge einigermaßen kompensieren, aber dennoch fehlten Schiedsrichter, die vielseitig einsetzbar sind.

Das Aushängeschild der SR-Gruppe Kronach sei ohne Zweifel Christian Dietz, der zusammen mit FIFA-Referee Denis Aytekin bei Europapokalspielen und in der Bundesliga als Schiedsrichter-Assistent im Einsatz ist. In der 2. Bundesliga ist Roman Potemkin ebenso als Assistent an der Linie zu finden – zudem leitet er Spiele in der Regionalliga. In der Landesliga pfeifen: Fabian Gratzke und Neuling Niklas Wich. In der Bezirksliga sind Elias Schneider, Tobias Fuhrmann und Johannes Fröba vertreten. Bauers weiterer Dank galt den SR-Beobachtern Andreas Müller , Siegbert Rubel, Jörg Kapfhammer, Harald Welsch und Ewald Rehm. Anerkennung zollte er auch Corina Schmittlein, die für die SR-Einteilung im Nachwuchsbereich zuständig ist.

Den Worten von Lehrwart Fabian Gratzke konnte man entnehmen, dass es extrem wichtig sei, neue Unparteiische durch das Coaching mit erfahrenen Kollegen frühzeitig auf das richtige Level zu führen. Gratzke sagte: „Die Unterstützung der Gruppe ist das eine, aber ohne die Verfügbarkeit, das persönliche Engagement und den Willen zur Leistungsbereitschaft werde das nicht funktionieren.“

Im weiteren Verlauf wurde für den ausscheidenden Hauptkassier Andreas Ebert , der zuvor die Finanzen der Gruppe beleuchtete, Jörg Kapphammer bestimmt. er