Mit der Erringung der Goldmedaille beim Bezirksentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ haben die Kehlbacher das zweite Etappenziel erreicht. Nun macht sich das kleine, im Landkreis Kronach am höchsten gelegene Dorf auf, beim bayerischen Landesentscheid eine weitere Hürde zu nehmen.

15 Städte, Gemeinden und Ortschaften unterschiedlicher Größe aus ganz Bayern gehen ins Rennen um Gold, Silber und Bronze. Die drei ersten Preisträger treten im kommenden Jahr beim Bundesentscheid an. Und so will sich der kleine Frankenwaldort bei der Besichtigung von seiner besten und schönsten Seite zeigen um möglichst weit vorne zu landen. Die Erfahrungen beim Bezirksentscheid werden dabei mit einfließen. Dass der Termin kurz vor Beginn der Kirchweih und im Jahr des 800. Ortsjubiläums stattfindet, ist Zufall – soll aber natürlich genutzt werden.

Die Besichtigung findet am Donnerstag, 15. September, statt. Um 13.30 Uhr wird am Kehlbacher Sportplatz die zehnköpfige Bewertungskommission erwartet und begrüßt. Um 14 Uhr beginnt der einstündige Dorfrundgang. Der Jury, bestehend aus Fachleuten aus ganz Bayern, werden dabei private und kommunale Ortsverschönerungsnahmen und Errungenschaften gezeigt. Dazu gehören das neue Dorfhaus mit der Schorsch-Neubauer-Halle, die Kirche und die schmucken Schieferhäuser.

Im Mittelpunkt der Besichtigung steht die Kehlbacher Dorfgemeinschaft mit ihren Vereinen, die sich alle einbringen und vorstellen werden. Gleiches gilt für die Gewerbetreibenden und die Landwirtschaft. Natürlich werden auch noch zu bewältigende Aufgaben der Zukunft bei der Besichtigung und ganz aktuell der Großbrand vom vergangenen Wochenende angesprochen.

Das Kehlbacher „Unser-Dorf-hat-Zukunft“-Team hat mit Spaß und Freude viel Arbeit in die Vorbereitungen investiert und hofft auf die Unterstützung aller Kehlbacherinnen und Kehlbacher. Das Team bittet, für ein ansprechendes Erscheinungsbild zu sorgen und sich am Dorfrundgang zu beteiligen. Alle hoffen, dass es gelingen wird, Kehlbach als zukunftsfähigen Ort zu präsentieren. wvk