Aus Teuschnitz , Rappoltengrün, Tschirn, Wickendorf, Marienroth und den umliegenden Gemeinden sind in diesem Jahr wieder 250 Gläubige auf unterschiedlichen Routen zur Kremnitzkapelle gepilgert, um am Pfingstmontag den Festgottesdienst zu feiern. Seit dem Jahr 1867 steht die Kapelle im idyllischen Kremnitztal. Sie ist ein Kleinod im oberen Frankenwald und lädt Wanderer und Spaziergänger zum Gebet ein.

Dekan Detlef Pötzl freute sich über die starke Beteiligung und dankte der Freiwilligen Feuerwehr Teuschnitz , dem BRK, der Musikkapelle „Edelweiß“ aus Tschirn und der Stadtkapelle Teuschnitz , die den Gottesdienst musikalisch umrahmte und auch im Anschluss zur Unterhaltung und zum geselligen Beisammensein aufspielte. Dekan Pötzl ging auf die wechselvolle Geschichte der Kapelle ein. Im Laufe der Zeit war die Kapelle baufällig geworden, sogar ein Abbruch stand zur Debatte. Im Jahr 1983 gründete man den Kapellenförderverein mit Hans Neubauer an der Spitze. Damals mussten 100.000 DM durch Zuschüsse und Spenden aufgebracht werden. Auch die Eigenleistung sowie die künstlerische Leistung des Teuschnitzer Malers Alfred Rebhan, der den Inneraum der Kapelle mit Gemälden im Wert von 30.000 DM gestaltete, verdiene höchsten Respekt. In der Predigt wies Dekan Pötzl darauf hin, dass eine Kirche aus Stein immer nur ein Bild sei für die Kirche, die aus den gläubigen Menschen besteht. Jeder sei dazu aufgerufen, mit Begeisterung, Leidenschaft und persönlicher Überzeugung die frohe und befreiende Botschaft Jesus Christi zu bezeugen. Die Gläubigen waren gerne bereit, eine Spende für den Erhalt der Kapelle zu geben. Hingewiesen wurde auf das Spendenkonto, der Kirchenstiftung Teuschnitz . Weitere Spenden seien willkommen und könnten auf folgendes Konto eingezahlt werden: IBAN: DE60 7719 0000 0145 9151 55. red