Vor fünfzig Jahren konsekrierte Weihbischof Martin Wiesend die völlig neu gestaltete Heilig-Kreuz-Kirche in Reitsch . Coronabedingt fand der Jubiläumsgottesdienst mit Pastoralreferentin Sarah Maria Röck-Damschen in einem bescheidenen, aber würdigen Rahmen statt. Georg Kestel und Andrea Hart lieferten die musikalische Begleitung. Eingangs begrüßte Organist Daniel Prell an der Orgel mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ die Gläubigen . Mit dem Gabengang setzten die Ministrantinnen Lina und Sophie Hofmann, Emely und Magdalena Kaim sowie Emma Heinz ein Zeichen für Gemeinschaft, Leben, Kirche , Hoffnung.

Das Kreuz steht für Begegnung

Die Predigt von Sarah Maria Röck-Damschen war geprägt vom Namen des Gotteshauses Heilig-Kreuz-Kirche. „Im Kreuz begegnen wir Christus “, erklärte die Pastoralreferentin . „Sich kreuzende Wege stehen für Entscheidung und Begegnung – zwischen Gott und Mensch sowie den Menschen untereinander.

Mit dem Schlusslied „Irische Segenswünsche“ endete dann ein beeindruckender Gottesdienst , der nachdenklich stimmte und die Bedeutung der Gemeinschaft erkennen ließ.

Meilensteine des Gotteshauses

Im Jahr 1952 wurde der Grundstein für die Heilig-Kreuz-Kirche gelegt. 1953 fand der Einweihungsgottesdienst statt. Als weitere große Baumaßnahme folgte 1977 der Bau eines 25,5 Meter hohen Glockenturms. Mit dem Kauf einer Orgel sowie der Anschaffung von vier Glocken waren weitere Kraftanstrengungen der Reitscher erforderlich geworden. 1970/71 habe die 1953 eingeweihte Kirche ihre nun so besondere und ausdrucksstarke Neugestaltung, den Anbau der beiden Seitenflügel, erhalten, wie die Pastoralreferentin erklärte.

Messner Peter Capek hatte anschließend noch einige Informationen zum Kircheninneren parat: „Der Altar ist die Mitte und das Herz der Kirche . Kirchen sind in erster Linie Kunstwerke. Sie sind gebaut, dass in ihnen Gottesdienst gefeiert wird. Die Ausstattung steht im Dienst des Gottesdienstes und der persönlichen Frömmigkeit.“