Nach zweimaligem Verschieben konnte die Lesung aus dem Band „Dein Herz verbrannte nicht“ von Ingo Cesaro in der Gedenkbibliothek in Berlin zu Ehren der Opfer des Kommunismus stattfinden. Sie war gleichzeitig der Start für seine Vortragsreihe nach der Corona-Pandemie, wie der Künstler aus Kronach mitteilte. Bibliotheksleiter Thomas Dahnert stellte Ingo Cesaro ausführlich vor. Dann sprach Cesaro über sein Jan-Palach-Projekt. Jan Palach war ein Student , der sich aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings (1968) selbst verbrannt hatte.

Obwohl Lydie Holinková erst seit Anfang August als Kultur- und Presseattaché in Berlin tätig ist, ermöglichte sie kurzfristig einen Empfang für Ingo Cesaro und seine Frau Gisela in der Botschaft Tschechiens. Ingo Cesaro konnte ausführlich sein Jan-Palach-Projekt mit Buch und DVD vorstellen.

Frau Holinková schlug vor zu versuchen, im Frühjahr 2022 in der Botschaft ein Jan-Palach-Projekt zu organisieren. Dabei soll einer der Filme über Jan Palach gezeigt und eine Lesung von Ingo Cesaro aus seinem zweisprachigen Buch organisiert werden. Lucie Lechner soll dann den tschechischen Part übernehmen. Außerdem ist laut Cesaro angedacht, eventuell Michael Herrschel (Sprecher) und Caroline Hausen (Musik) mit nach Berlin einzuladen, um das Theaterstück als Kammeroper „Dein Herz verbrannte nicht, Jan Palach“ von Ingo Cesaro aufzuführen. Auch eine Gesprächsrunde wäre möglich. red