„Die Verkehrssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität für uns“, eröffnete Bürgermeister Oliver Plewa die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Marktes Mitwitz . Im Fokus stand daher auch die Verkehrsberuhigung bzw. Geschwindigkeitsreduzierung im Gemeindegebiet. Hierzu hatte im Vorfeld eine überörtliche Verkehrsschau von Vertretern der unteren Verkehrsbehörde , des Staatlichen Bauamts und der Polizeiinspektion Kronach stattgefunden.

Der Markt Mitwitz hat sich für eine Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Steinach a.d. Steinach eingesetzt. „Gerade der Bereich der Kreisstraße ist aufgrund der Doppelkurve und der nach der Einmündung Birklesstraße ansteigenden Fahrbahn sehr unübersichtlich“, sagte Bürgermeister Oliver Plewa. Zudem kreuzen sich Fahrradwege und befinden sich Bushaltestellen im Einmündungsbereich. Hinzu kommt eine unzureichende Breite des Bürgersteigs.

Um diese Gefahrensituation für Fußgänger , Fahrradfahrer und insbesondere Schulkinder zu entschärfen, gilt ab sofort im Bereich der S-Kurve an der Einmündung der Ortsverbindungsstraße Richtung Mitwitz eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Schilder werden zeitnah vom Kreisbauhof aufgestellt. Auf Höhe der Schulbushaltestelle im Einmündungsbereich zur „Mühlsiedlung“ werden darüber hinaus in den nächsten Wochen Geschwindigkeitsmessungen mit Messtafeln durchgeführt.

Geplant ist außerdem eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt von Mitwitz . Matthias Rudolph begründet den Antrag der Grünen Fraktion folgendermaßen: „In der Ortsmitte befinden sich die Arztpraxis, Gastwirtschaften und zahlreiche Geschäfte. Gerade die Überquerungssituation ist ein Risikofaktor und bedarf einer Klärung.“

Dem Gremium vorgestellt wurde des Weiteren eine Zustandsbewertung kommunaler Verkehrsflächen im Markt Mitwitz . Hierzu konnten H. Dietrich und Markus Albrecht des Ingenieurbüros IVS begrüßt werden, die ihr Gesamtkonzept und die Baukosten für die grundhafte Erneuerung der Straßen vorstellten.

„Es ist nicht zu übersehen, dass der Zustand der kommunalen Verkehrsflächen dringenden Handlungsbedarf erfordert. Wir müssen hier sehr strukturiert vorgehen“, so Bürgermeister Oliver Plewa. Eine objektive Bestandsaufnahme des Zustands von kommunalen Verkehrsflächen war der erste Schritt. Darauf aufbauend kann nun eine Priorisierung nach Dringlichkeit erfolgen. Es steht aber außer Frage, dass es sich bei dieser Maßnahme um ein langfristiges Projekt handelt, das immer im Gesamtzusammenhang, beispielsweise mit der Versorgungstechnik zu betrachten ist, fasste der Rathauschef zusammen.

Abschließend informierte er über die Errichtung eines neuen Buswartehäuschens in Burgstall.

In der kommenden Sitzung werde man sich mit dem Unterhalt der land- und forstwirtschaftlichen Wege beschäftigen, kündigte der Bürgermeister weiter an: „Dann wird festgelegt, welche Zuschüsse von Seiten des Marktes Mitwitz gegeben werden können.“

In der Juni-Sitzung werde man auch mehr Informationen zum Planungsstand zum Pachterhofgelände vorliegen haben.