Nach monatelanger Bauzeit kann die Ortsstraße „Melanger“ in Küps zumindest über die Wintermonate für den Verkehr freigegeben werden. Damit die Straße für die Verkehrsteilnehmer nutzbar wird, wurde eine provisorische Asphaltschicht durch die Firma Schmittnägel (Wallenfels) aufgebracht. Somit kann auch der Winterdienst vom Bauhof gewährleistet werden.

Seit dem Frühjahr fanden umfassende Tiefbauarbeiten statt, die auch für erhebliche Einschränkungen und Sperrungen sorgten. Rund eine Million Euro wurde in den Austausch der Wasser- und Abwasserleitungen investiert. Auch die Gasleitung musste verlegt werden.

Wasserleitung aus 1920er Jahren

Die Arbeiten waren durch die Enge des Bauraums geprägt. Zudem tauchten immer wieder neue Überraschungen im Untergrund auf, weil Aufzeichnungen über alte Rohrleitungen fehlten und mancher zusätzliche Hausanschluss vorhanden war. Die älteste Wasserleitung , die im Melanger gefunden wurde, stammte aus den 1920er Jahren.

Bevor die Straße komplett saniert werden kann, müssen aber auch im kommenden Jahr weitere Arbeiten im Untergrund ausgeführt werden. Im oberen Teil des Melangers wird der restliche Teil der Wasserleitung erneuert und der Regenwasserkanal ausgetauscht. Im Einmündungsbereich des Melangers in die Röthenstraße muss zudem diese 90 Zentimeter starke Oberflächenwasserleitung weitergeführt werden. Dafür hat der Marktgemeinderat bereits eine Ausschreibung in Auftrag gegeben.

Eine erneute Herausforderung

Die Baustelle in diesem Bereich wird wegen des dort im Untergrund vorhandenen Leitungsgeflechts zu einer erneuten Herausforderung. Zudem muss im Melanger dann kommendes Jahr noch eine 20-kV-Leitung des Bayernwerks ersetzt werden, Leerrohre für die spätere Glasfaserversorgung sind ebenfalls durch die Marktgemeinde geplant. Somit werden auch 2022 weitere Verkehrsbeschränkungen auf die Nutzer der wichtigen Erschließungsstraße zukommen. red