Bei der 23. Auflage des internationalen Kunstprojektes HolzART arbeiteten erstmals drei Künstler an einen Ort. Wegen der Corona-Pandemie musste das von Ingo Cesaro organisierte internationale Kunstprojekt zentral stattfinden. Lediglich in Nordhalben, wo die Bayerischen Staatsforsten als Sponsor auftraten, war eine „Außenstelle“. Zur Ergebnisausstellung, welche heuer auch erstmals im Park des Wasserschlosses stattfand, wurde das Werk von Michael Alexandrov nach Mitwitz transportiert und ist dort mit den weiteren drei Kunstwerken bis Ende Oktober zu bestaunen.

Bürgermeister Oliver Plewa zeigte sich erfreut, dass der Hauptteil diesmal in Mitwitz stattfand. Dabei konnte man den Künstlern eine Woche lang über die Schultern schauen und die Fortschritte beobachten. Es sei wichtig, den Werkstoff Holz, den es vor Ort gibt, einzusetzen. Ingo Cesaro habe sich dabei auch eine über 100 Jahre alte Eiche, die im Schlosspark umgestürzt war, gesichert. Besonders hob der Bürgermeister auch die Gastfamilien um Altbürgermeister Hans-Peter Laschka hervor. Der Markt Mitwitz werde das Projekt auch in Zukunft unterstützen, versprach er.

Edith Memmel, die den Landkreis vertrat, meinte, dass die Aussage von Karl Valentin stimmt. Er sagte einst: „Kunst ist schön, aber macht halt viel Arbeit.“

Organisator Ingo Cesaro zeigte sich glücklich, nach einem Jahr Pause dieses internationale Kunstprojekt wieder durchführen zu können. Erst Mitte des Jahres habe man sich zu dieser abgespeckten Version entschlossen. Er habe diesmal auch nur Künstler aus Deutschland eingeladen, alle waren schon mal im Landkreis. Der Kronacher Stadtförster Ulrich Dautel habe wieder das Stammholz geliefert und auch die Sponsoren haben wieder ihren Teil zum Gelingen beigetragen. Ergänzend gaben die einzelnen Künstler beim Rundgang noch Erläuterungen und „Hintergrundwissen“ zu ihren Skulpturen (wir berichteten im Vorfeld ausführlich).