„Wir lassen uns auch durch das Coronavirus nicht entmutigen!“ Mit diesen Worten begrüßte Martina Stauch, Vorsitzende des Vereins Gemeinsam gegen Krebs, die etwa 40 Mitglieder der Sport- und der Nordic-Walking-Gruppe, die mit ihr gemeinsam den 19. Run of Hope (Lauf der Hoffnung) für den guten Zweck in Angriff nahmen. Vor dem symbolischen Start auf dem Landesgartenschaugelände ließ sie die mühevollen und teils nervenaufreibenden Vorbereitungen nochmals Revue passieren.

Im zweiten Jahr hintereinander musste man auf einen virtuellen Lauf ausweichen. Zwar hatten sich in den Wochen vorher schon 489 Teilnehmer für die 19. Auflage angemeldet, doch aufgrund der Pandemie musste die Großveranstaltung samt Unterhaltungsprogramm und Abendausklang mit Musik und Feuerwerk erneut ausfallen.

„Für unsere gemeinsame Zukunft“

„Für unsere gemeinsame Zukunft“ lautete das diesjährige Motto für den 19. Run of Hope. „Wir blicken trotz dieser tristen vergangenen Monate mit zahlreichen Einschränkungen optimistisch in die Zukunft. Die Lockerungen machen uns Mut und stimmen uns zuversichtlich, dass wir 2022 unser 20- jähriges Bestehen und damit auch den 20. Lauf ohne Maske und ohne Abstand gestalten können“, so Martina Stauch. Schließlich strebe man ein Sportfest für alle Generationen in Gemeinsamkeit mit gesunden, erkrankten und gehandicapten Menschen an. „Wir alle sind eine Gesellschaft, die den Zusammenhalt pflegt.“

Der Verein sehe sich als Botschafter für das Leben und verschreibe sich seit 19 Jahren dem Kampf gegen Krebs. Der Vorstand und die weit über 200 Mitglieder sehnten sich sehr nach Normalität für eine der größten Benefizveranstaltungen der Region mit Bewegung, Fröhlichkeit, viel Musik, Gesang und Tanz sowie vielen Informationen zum Thema Krebs.

Große Tombola

Die Vereinsgründerin und Vorsitzende dankte allen Schirmherren sowie den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung oder für die Spende von Sachpreisen für eine reichhaltige Tombola, die den virtuellen Run of Hope bereichert.

Neueste Zahlen, so Stauch, belegten leider, dass in Deutschland jeder zweite Bürger irgendwann im Leben an Krebs erkranken wird. Die Diagnose bedeute nicht nur für den Betroffenen einen tiefen Einschnitt in die Alltagsstruktur, sondern beeinträchtige auch Familienangehörige. Doch Forschung und ein gutes Gesundheitssystem könnten viel dazu beisteuern, das Leben mit guter Qualität auch mit der Krankheit Krebs wesentlich zu verlängern. „Das ist die Hoffnung, auf die sich alle stützen können, und dazu tut Gemeinsamkeit gut.“

Martina Stauch dankte daher vor allem dem Organisationsteam und all ihren treuen Wegbegleitern.

Jeder Teilnehmer kann übrigens noch individuell bis zum 19. September laufen und sein Ergebnis samt Foto mit Startnummer und Zeit übermitteln. eh