Tschirn „Gloria in excelsis Deo“ ertönte nach der Weihe der sanierten Orgel des Gotteshauses St. Jakobus in Tschirn . Diese wurde vom Domorganisten Markus Willinger aus Bamberg gespielt. Erzbischof Ludwig Schick war anlässlich des 150. Weihetages der Kirche zum Pontifikalgottesdienst nach Tschirn gekommen, um mit den Gläubigen dieses Fest zu feiern.

Wie Schick in der Predigt sagte, wurde das heutige Gotteshaus vor 150 Jahren unter großen Anstrengungen von Architekten, Pfarrern und Bauleuten errichtet. Immer wieder fanden sich Menschen, die es erhielten und mit Leben erfüllten. Die Kirche sei aber nicht nur ein prägendes Objekt im Ortsbild, sondern von der Taufe über die Erstkommunion , Firmung und Trauung bis hin zur Beerdigung wichtig im Leben. Sie gebe auch in schwierigen Zeiten Vertrauen und Zuversicht.

Dekan Detlef Pötzl dankte dem Bischof , dass er innerhalb von nur drei Jahren zum zweiten Mal in Tschirn war. Bürgermeister Peter Klinger zeigte sich erfreut, dass die neue sanierte Orgel wieder erklingt. Er dankte im Namen der Gemeinde für das Geleistete und überreichte dem Bischof ein Gastgeschenk. Landrat Klaus Löffler dankte dem Bischof für die mutmachende Rede. Günter Böhnlein, der Herausgeber der Festschrift zum Jubiläum , zeigte sich ebenfalls erfreut über die gelungene Sanierung der Kirche und der Orgel. Als Ehrengabe überreichte er eine Festschrift an den Bischof . Kirchenpfleger Wolfgang Stark dankte seinen Mitstreitern für die Unterstützung. Die Blaskapelle Edelweiß, die für diesen Anlass eine Jakobspolka komponiert hatte, wirkte bei der Kirchenparade und im Anschluss des Gottesdienstes mit.