Firmspender in der Kronacher Stadtpfarrkirche war Domkapitular Josef Zerndl. Zelebriert wurde der Festgottesdienst von ihm mit Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber, Kaplan Florian Will und Pastoralreferentin Sarah Maria Röck-Damschen. Auch die Firmlinge und Gemeindereferent Martin Förtsch, der die Firmvorbereitung geleitet hatte, brachten sich in die Gestaltung mit ein.

Josef Zerndl ging in seiner Predigt auf den heiligen Thomas ein. Dieser sei nicht dabei gewesen, als sich Jesus nach seiner Auferstehung erstmals seinen Jüngern wieder gezeigt habe, und habe zunächst daran gezweifelt. Später zog der Apostel , der – Jesus ähnlich im Aussehen wie auch im erlernten Beruf – auch „Didymus“ (Zwilling) genannt wurde, nach Indien. Hier habe er als Baumeister einen prächtigen königlichen Palast errichten sollen, stattdessen aber ein Haus für die Armen gebaut und die Schätze verteilt. Dieser Hausbau könne allen ein Vorbild sein.

„Baut kein egoistisches Haus nur für euch, sondern ein Haus, in denen sich Menschen miteinander wohlfühlen können“, appellierte Zerndl an die jungen Leute, an solche zu denken, die Hilfe und Unterstützung brauchen und auf andere angewiesen sind. hs