„Das macht ja richtig Spaß !“, so kommentierte eine Schülerin der 3. Klasse die Aufforstungsaktion der Grundschule Mitwitz , der Forstwirtschaftlichen Güterverwaltung und der Marktgemeinde Mitwitz . Schon früh am Morgen trafen sich rund 40 Kinder der beiden Klassen 3a und 3b der Grundschule Mitwitz mit Revierförster Christian Holoch am Feuerplatz neben dem Breitensee in Mitwitz . Holoch: „Es ist wichtig, dass unsere Kinder verstehen, welche wichtigen Aufgaben der Wald vor unserer Haustür übernimmt und wie viel Arbeit und Zeit es braucht, bis er diese übernehmen kann.“

Dann erfuhren Schüler, dass sowohl die Trockenheit der vergangenen Sommer als auch der Borkenkäfer und die Stürme in der letzten Zeit die Bäume im gemeindeeigenen Wald so stark beschädigt hatten, dass sie leider gefällt werden mussten. Und genau darum sei es nun höchste Zeit, die Fläche im Landschafts- und Wasserschutzgebiet wieder aufzuforsten.

Die Marktgemeinde entschied sich für Eichen und Hainbuchen. Diese Laubbaumarten sind trockenheitsverträglicher, was im Klimawandel ein wichtiger Aspekt ist. Holoch zeigte, wie das Setzen der Bäumchen gut gelingen kann. So werden zum Beispiel zur Orientierung ein paar Richtstecken in den Boden gesteckt, auf die richtige Art des Spatens geachtet und Schutzhüllen um die Bäumchen herum angebracht, damit diese nicht von Wildtieren verbissen werden. Die Kinder hatten sichtlich Spaß . Mit Feuereifer wurde Bäumchen um Bäumchen gepflanzt. Insgesamt fanden 58 junge Eichen und Hainbuchen einen neuen Platz in der Natur. „Wir sind auch in Zukunft gerne wieder dabei“, so Lehrer Andreas Hammer. red