Wie bereits im vergangenen Jahr, so fand auch heuer in Nordhalben – zumindest aber am vorgesehenen Termin – die Erstkommunion unter erschwerten Bedingungen statt. Pfarrer Richard F. Reis zeigte sich erfreut über das große Ereignis in der Pfarrkirche St. Bartholomäus, auch wenn wieder eine ganz andere Vorbereitung, vorwiegend mit Pastoralreferenten Harald Ulbrich, notwendig war. In dieser außergewöhnlichen Zeit fand, wie im Vorjahr, keine Jubelkommunion statt. Auch wenn bei der Erstkommunion auf vieles, wie den feierlichen Einzug mit der Musik­kapelle oder der Dank­andacht verzichtet werden musste, stand der Empfang des Leib Christi im Vordergrund.

Das Motto „Vertrauen – ich bin da“ sei eine Zusage von Jesus Christus , jeden einzelnen auch mitzunehmen. Pfarrer Reis sagte, dass sich die Christen jederzeit Tag für Tag an 365 Tagen im Jahr auf Christus verlassen können. Er werde die Kinder sicher durchs Leben führen. Im Beisein von Eltern, Großeltern und Verwandten erneuerten die fünf Erstkommunion­kinder auch ihr Tauf­versprechen.

Ins Gebet eingeschlossen wurden auch zwei Kinder, welche wegen Quarantänemaßnahmen am Gottes­dienst nicht teilnehmen konnten.

Der Fest­gottes­dienst wurde von Udo Simon an der Orgel und den Kantoren Georg Simon und Ilona Ruf mitgestaltet. miw