Oberfranken ist ein starker Wirtschaftsstandort . Zahlreiche private und öffentliche Initiativen arbeiten daran, die Region nach vorne zu bringen und Einheimische wie Außenstehende von den Vorzügen Oberfrankens zu überzeugen. Doch welche Organisation macht konkret was? Und wie können Einzelne von der Arbeit anderer profitieren? Diese Fragen hat sich IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger gestellt und 17 oberfränkische Initiativen in ein virtuelles Meeting des IHK-Fachausschusses „Standort Oberfranken “, dessen Vorsitzender er ist, eingeladen.

„Wir wollten Erfahrungen austauschen, weil wir überzeugt sind, dass man in Kooperation mit Partnern mehr erreichen kann als allein“, so Lichtenegger. Regional- und Standortmarketinginitiativen, Fördervereine und organisierte Netzwerke nutzten die Gelegenheit, über ihre Aufgaben, Ziele und aktuellen Projekte zu berichten, verbunden jeweils mit der Einladung zur Vernetzung und Zusammenarbeit. Und so präsentierten sich aus dem Osten des Regierungsbezirks das BayernLab Wunsiedel, die Entwicklungsagentur „Freiraum für Macher“, die Künstlerkolonie Fichtelgebirge und der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge. Aus dem Süden das Wirtschaftsband A 9 Fränkische Schweiz, die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim und die Initiative Rund um die Neubürg.

Engere Zusammenarbeit

Auch die Regionalmanagements des Landkreises Kronach , aus Stadt und Landkreis Bayreuth sowie Kronach Creativ konnten sich vorstellen. Fachliche Themen brachten das Kunststoffnetzwerk Franken, das Kfz-Zulieferernetzwerk „OfraCar“ und der Marketing-Club Oberfranken ein. Das Coburger Designforum Oberfranken , die Genussregion Oberfranken und natürlich die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv rundeten das eindrucksvolle Initiativen-Potpourri ab.

Der Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Frank Ebert, warb für eine intensivere Zusammenarbeit mit seiner „Dachorganisation“. Schließlich sei eine der Kernaufgaben von Oberfranken Offensiv, zukunftsweisende Vorhaben, Projekte und Events für und in Oberfranken zu fördern. „Wir verbinden regionale Engagements gesamtoberfränkisch über unser Netzwerk. Je enger wir zusammenarbeiten, umso besser“, so Ebert.

Große Bedeutung kommt laut Ebert dem Projekt „Imagepakt und Imagekampagne Oberfranken “ zu, das von Oberfranken Offensiv derzeit umgesetzt wird. „Mit diesem Projekt wollen wir das Ziel, das Image Oberfrankens sowohl im Innenverhältnis als auch von außen betrachtet weiter verbessern“, betonte Ebert. Nach strategischen Entscheidungen will man dazu nun in die Umsetzungsphase mit einer Marketing- und Kommunikationsstrategie eintreten – und dafür neue Partner gewinnen. red