Schon wieder ein Jahr ohne Fasching – nicht mit uns! So dachte es sich das Gardeteam der Faschingsgesellschaft Steinwiesen und suchte nach coronakonformen Ideen für seine 56 Tänzerinnen. In einem Treffen der verantwortlichen Trainerinnen für die Kinder- und Jugendgarde, Juniorengarde und Prinzengarde wurden somit einige Aktionen in Angriff genommen.

Los ging es mit einem Kostümwettbewerb für die Kinder und Jugendlichen der Tanzgarden. Sie wurden aufgerufen, ein lustiges Foto im Kostüm an ihre jeweilige Trainerin zu schicken. Für die Jury, bestehend aus Erstem Präsidenten Wieland Beierkuhnlein, der Dritten Präsidentin Ramona Smettane, dem Prinzenpaar Thorsten I. und Ramona II. und dem Sprecher des Elferrats, Robert Unglaub, sowie Elferrat Robert Feil, war es nicht leicht, die drei besten Kostümideen aus den Einsendungen herauszufinden.

Der Höhepunkt der Aktionen jedoch fand am Faschingssamstag statt. Hier ging es bei einem „Walk + Dance“ an elf Stationen durch ganz Steinwiesen , beginnend bei der Wohnung des Prinzenpaares im Leitschtal über den Rollenberg, den Bahnhof, die Grieskreuzung und das Beierswehr, bis man schließlich auf dem Marktplatz zur letzten Tanzdarbietung eintraf.

Ein Blaulichtfeuerwerk

Eine besondere Überraschung bot die Feuerwehr Steinwiesen am Tanzpunkt Feuerwehrhaus. Hier wurden die Mädchen mit einem regelrechten Blaulichtfeuerwerk begrüßt und konnten sich mit Getränken für die nächste Etappe stärken.

Zahlreiche Zuschauer applaudierten an den verschiedenen Tanzpunkten den Tänzerinnen, die für diese Aktion extra eine neue Choreografie zu „Viva Colonia“ online zu Hause geprobt hatten. Viele Faschingsfans erschienen kostümiert und begleiteten die Gruppe zu ihren nächsten Stationen, so dass fast richtige Faschingsstimmung in der Faschingshochburg Steinwiesen aufkommen konnte. Am Endpunkt auf dem Marktplatz hieß Präsident Wieland Beierkuhnlein alle Tänzerinnen und die Trainerinnen Anna Feil, Janina Heublein, Elena Wich und Sabine Unglaub als Beauftragte der Garden willkommen. Die Spannung stieg, als die Prämierung der schönsten Faschingskostüme stattfand. Aus den vielen herrlichen Kostümideen, die beim Wettbewerb eingereicht wurden, konnte der Präsident die drei besten Kostüme auszeichnen. Auf dem ersten Platz landete Katharina Kolb mit ihrer Interpretation von „Ursula“ aus dem Film „Arielle“, gefolgt von Anni Ioannidis auf dem zweiten Platz mit ihrer Version eines modernen „Rambo“-Kostüms. Den dritten Platz belegte Frieda Wunder in einem zuckersüßen Rehkostüm. Die drei Siegerinnen erhielten als Preis jeweils einen Gutschein über eine Pizza, alle anderen teilnehmenden Tänzerinnen freuten sich über einen Orden aus den Händen des Prinzenpaares.