Bei der jüngsten virtuellen Sitzung der Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach unter Vorsitz von Silke Wolf-Mertensmeyer sprach sich die Mehrheit dafür aus, die Neuwahlen nicht virtuell, sondern im Rahmen einer Live-Sitzung unter Einhaltung des vorgegeben zeitlichen Rahmens durchzuführen. Die Damen der Vorstandschaft erklärten sich bereit, ihre Aufgaben bis dahin fortzuführen. Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer berichtete von der letzten Kreisausschusssitzung, dass weiteres Geld für das Frauenhaus Coburg, an dem auch der Landkreis Kronach beteiligt ist, in den Haushalt eingestellt wurde, worüber sie sich sehr freute. In den nächsten Tagen werde ein Gespräch mit weiteren beteiligten Kommunen stattfinden, bei dem es hauptsächlich um die Finanzierung des in die Jahre gekommenen Schutzhauses geht. Die Frauenlisten-Frauen hoffen auf einen baldigen positiven Bescheid, so dass sich in gebäudlicher Hinsicht bald eine Neuerung und damit eine deutliche Verbesserung der Verhältnisse ergibt.

Positiv aufgenommen wurde die Information aus dem Kreistag über die Zusage einer finanziellen Unterstützung für die Geburtshilfeabteilung der Helios-Klinik, nachdem es in der Vergangenheit bereits mehrmals Gerüchte um deren Schließung gegeben hatte. Petra Zenkel-Schirmer sprach auch das Thema Corona-Impfung an. Die Frauenliste hatte sich auf Bitten von impfwilligen Senioren, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben, um Transparenz der Impfstrategie im Landkreis bemüht und sich bei einer Videokonferenz mit den Zuständigen des Landratsamtes und des BRK informieren lassen. Maria Gerstner empfahl, dass die Seniorenbeiräte und die Seniorengemeinschaft z.B. in die Erstellung der Ersatzlisten für restliche Impfdosen einbezogen werden sollten. Gerstner: "Die Seniorinnen und Senioren unseres Landkreises sind viel mobiler und digital besser informiert, als vor Ort angenommen wird."

Eine Herzensangelegenheit im wahrsten Sinne des Wortes brachte Katrin Klinger zur Sprache . Ihr war ein unflätiges Angebot bei einem der weltweit größten Warenversender aufgefallen. Dort werden Lebkuchenherzen mit frauenfeindlichen Sprüchen verkauft, die nicht zitierfähig sind. Rasch hatten sich einige Mitstreiterinnen unter den Frauen zur Aufgabenverteilung gefunden. Der Hersteller der Lebkuchenherzen wurde von Katrin Klinger direkt angeschrieben, weiter wird der deutsche Werberat um Hilfe gebeten. Die Frauenliste will diesbezüglich über die örtlichen Medien auf dem Laufenden halten. red