Mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Sankt Thomas wurde in Wallenfels die Firmung begangen. Pater Jan Poja sieht im Sakrament der Firmung eine „Bejahung der Entscheidung der Eltern“, die diese bei der Taufe für ihre Kinder getroffen haben.

Der Domkapitular Thomas Teuchgräber war im Auftrag von Erzbischof Ludwig Schick nach Wallenfels gekommen, um den Jugendlichen das Firmsakrament zu spenden. Das Sakrament solle nicht nur ein äußeres Zeichen bleiben, sondern „auch unter die Haut gehen“, sagte er.

Das Ergebnis eines Projekts der Firmvorbereitung stellte der Firmling Martin Partheymüller vor. Ein großes Kreuz, zusammengesetzt aus einzelnen Leinwänden, schmückte den Altarraum der Kirche während des Gottesdienstes. Aufgabe ist es gewesen, sich Gedanken zu machen, wie man den Heiligen Geist sieht und was man mit ihm in Verbindung bringt. Aus den entstandenen Bildern wurde das Kreuz zusammengesetzt, das während der Zeit der Firmvorbereitung zum Beispiel auch schon in der Kirche in Schnaid zu sehen war.

Nach der Predigt des Gastes aus Bamberg und dem Glaubensbekenntnis der Jugendlichen schloss sich die Firmung an. Am Ende des Gottesdienstes sprach Bürgermeister Jens Korn den Firmlingen seine Glückwünsche aus und wünschte den Jugendlichen die Stärkung im Glauben und eine feste Verwurzelung mit ihrem Heimatort. Der Gottesdienst wurde von Organist Marcel Müller und dem Ministrantenchor umrahmt. sd